Schüsse in Berlin-Moabit

22-Jähriger vor Berliner Polizeiwache aus Auto angeschossen

Veröffentlicht:

von Nadine von Parseval

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So arbeitet die Polizei in Deutschland

Videoclip • 01:46 Min • Ab 12


Gegenüber einer Polizeiwache in Berlin-Moabit wird ein 22-Jähriger aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug angeschossen. Der junge Mann muss im Krankenhaus operiert werden. Ob er gezielt angegriffen wurde, ist bislang unklar.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein 22-Jähriger wurde in Berlin-Moabit am Bein angeschossen.

  • Die Schüsse wurden aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug abgegeben.

  • Die Hintergründe der Tat und mögliche Tatverdächtige sind noch unklar.

Schüsse mitten in der Nacht in Berlin-Moabit: Ein 22 Jahre alter Mann ist gegenüber einer Polizeiwache aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug angeschossen worden. Er wurde am Bein getroffen und musste im Krankenhaus operiert werden.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Tat in der Nacht in der Perleberger Straße. Der 22-Jährige stand zu diesem Zeitpunkt mit mehreren weiteren Personen auf dem Gehweg. Aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug wurden Schüsse auf die Gruppe abgegeben. Einer davon traf den jungen Mann am Bein.


22-Jähriger muss im Krankenhaus operiert werden

Polizisten der nahegelegenen Wache kümmerten sich laut "Bild" zunächst um den Verletzten. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus gebracht und dort operiert.

Lebensbedrohlich verletzt wurde der 22-Jährige nach Angaben der Polizei nicht. Er wird weiterhin stationär im Krankenhaus behandelt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Noch in der Nacht wurden Spuren am Tatort gesichert.


War der 22-Jährige das gezielte Opfer?

Warum auf die Gruppe geschossen wurde, ist bislang nicht bekannt. Ebenso ist unklar, ob der 22-Jährige gezielt angegriffen wurde oder zufällig von einem Schuss getroffen wurde. Hinweise auf einen Tatverdächtigen gibt es nach Angaben einer Polizeisprecherin bislang nicht. Auch weshalb sich die Gruppe zu diesem Zeitpunkt gegenüber der Polizeiwache aufhielt, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Auch in den News:

Gegenüber "Bild" äußerte sich Stephan Weh, Berliner Landeschef der Deutschen Polizeigewerkschaft, besorgt über den Vorfall: "Aber dass hier jemand einen Menschen direkt vor einem Polizeiabschnitt skrupellos niederschießt, zeigt eine Dimension, die niemand mehr schönreden kann."

Erst wenige Tage zuvor war es in Berlin zu einem weiteren Schusswaffenangriff gekommen. In Steglitz wurde ein 17-Jähriger lebensgefährlich verletzt. Dort ermittelt die Mordkommission wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen ist nicht bekannt.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Bild: "Mann (22) vor Berliner Polizeiwache niedergeschossen"

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