Im Osten des Landes
Afghanistan von weiterem starken Erdbeben erschüttert
Veröffentlicht:
von dpa3. September 2025, Afghanistan, Mazar Dara: Afghanen, die von einem starken Erdbeben betroffen sind, das sich am 31. August im Osten des Landes ereignete, halten sich vor dem Nangarhar Regional Hospital auf.
Bild: Siddiqullah Alizai/AP/dpa
Im Osten Afghanistan gab es erneut ein schweres Erdbeben. Es hatte eine Stärke von 5,2 und ereignete sich in der Provinz Kunar in einer Tiefe von zehn Kilometern.
Wenige Tage nach dem verheerenden Erdbeben im Osten des Landes hat in Afghanistan am Freitagabend (Ortszeit) erneut die Erde heftig gebebt. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS hatte das Erdbeben eine Stärke von 5,2 und ereignete sich in der östlichen Provinz Kunar in einer Tiefe von zehn Kilometern.
Wie eine Bewohnerin der Deutschen Presse-Agentur berichtete, waren die Erschütterungen auch in der Hauptstadt Kabul zu spüren. Angaben über Opfer und Schäden lagen noch nicht vor.
Der Osten Afghanistans wurde in den vergangenen Tagen wiederholt von schweren Erdbeben getroffen. In der Nacht zu Montag kam es zu einem ersten Erdbeben von einer Stärke von 6,0 und einer Tiefe von acht Kilometern. Es folgten zahlreiche Nachbeben und ein weiteres starkes Beben am Donnerstagabend.
Die regierenden Taliban und der afghanische rote Halbmond sprachen letzten Angaben zufolge von rund 2.200 Toten und mehr als 3.600 Verletzten. Es liefen immer noch Rettungsarbeiten.
Viele der betroffenen Gebiete sind laut Hilfsorganisationen nur schwer zugänglich, das erschwere die Nothilfe und die Bergung von Opfern. Die Organisation Human Rights Watch wies außerdem darauf hin, dass auch die weitreichenden Beschränkungen für Frauen unter den herrschenden Taliban Nothilfe erschwere. "Die Taliban haben Vorschriften erlassen, die es weiblichen Hilfskräften erschweren, bei Rettungsmaßnahmen zu helfen. Die Taliban-Behörden sollten sicherstellen, dass Frauen in alle Hilfsmaßnahmen einbezogen werden", betont die Organisation Human Rights Watch in einer Mitteilung auf "X".
Mehr News

Modehändler
Shein plant Milliarden-Börsengang in Hongkong

Fruchtig frisch oder harzig warm?
Öko-Test nimmt Wohlfühl-Duschgele unter die Lupe

Gefahr für Brandenburg
Tonnenweise tote Fische im Nebengewässer der Oder

Mit 89 Jahren
Klaus-Michael Kühne ist tot: Multimilliardär, Unternehmer, HSV-Investor

Unfall in Niederbayern
Unfall bei Triftern: Siebenjähriges Kind und 42-Jährige stürzen von fahrender Kutsche

Rasante Ausbreitung
Nordsee-Invasion: Tintenfische erobern niederländische Strände

Betrug in der Oberpfalz
Zu viele Fehler bei der Arbeit? Frau bezahlt 52.000 Euro an Betrüger

Tötungsdelikt
Leichenfund in Prenzlauer Berg: Polizei in Berlin sucht Zeugen

Monarch im Krankenhaus
Bakterielle Infektion verschlimmert Zustand von König Harald V.

