Kraftstoffpreise

Trotz Tankrabatt: Spritpreise steigen laut ADAC wieder

Veröffentlicht:

von dpa

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Tankrabatt: Preise sinken nur zögerlich

Videoclip • 01:45 Min • Ab 12


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Die Steuer wurde gesenkt und Rohöl ist günstiger: Die Verbraucher:innen zahlen somit laut ADAC zu viel für Benzin und Diesel.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Laut ADAC sind die Kraftstoffpreise nach wie vor zu hoch.

  • Am Sonntagmorgen um 8.00 Uhr seien die Preise höher gewesen als am Samstag zur gleichen Zeit.

  • Dabei wurde nicht nur die Steuer auf Diesel und Benzin gesenkt, auch die Rohölpreise sind dem Autofahrerclub zufolge niedriger als Ende April.

Von der Steuersenkung zur Entlastung der Autofahrer:innen können die Verbraucher:innen nach Einschätzung des ADAC bislang nicht in voller Höhe profitieren. Nach Beobachtung des Autofahrerclubs lagen die bundesweiten Tagesdurchschnittspreise am Samstag mit 2,003 Euro pro Liter bei Super E10 12,3 Cent unter dem Durchschnittspreis vom 30. April, beim Diesel sank der Durchschnittspreis um 12,2 Cent auf 2,093 Euro. Zum 1. Mai waren die Steuern um 16,7 Cent abgesenkt worden.

Laut ADAC sind die Kraftstoffpreise somit nach wie vor zu hoch, da zusätzlich auch die Rohölpreise niedriger seien als Ende April. Unverständlich sei daher, dass die Benzin- und Dieselpreise aktuell wieder stiegen. Am Sonntagmorgen um 8.00 Uhr seien die Preise höher gewesen als am Samstag zur gleichen Zeit. "Damit geht die Entwicklung erneut in eine falsche Richtung", meinte eine Sprecherin des Clubs.

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Alle Zahlen beziehen sich auf bundesweite Durchschnittswerte, einzelne Tankstellen können davon deutlich abweichen. Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, betonte, seine Behörde werde die Preisentwicklung genau überwachen. Autofahrer:innen sollten die zum Teil erheblichen Preisunterschiede nutzen. Apps zum Preisvergleich würden den Weg zur preiswerten Tankstelle weisen.

Der Branchenverband Fuels und Energie hatte zum Start des Tankrabatts angekündigt, dass die volle Steuersenkung bei den Kund:innen ankommen soll.

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