125 Hotels

Revo-Hospitality-Gruppe meldet Insolvenz für 140 Gesellschaften an – Tausende Mitarbeiter betroffen

Aktualisiert:

von Michael Reimers

Insgesamt 125 Hotels sind von der Insolvenz der Gesellschaften betroffen. (Symbolbild)

Bild: Jan Woitas/dpa


Der Hotelbetreiber Revo-Hospitality-Gruppe hat für rund 140 ihrer Gesellschaften Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Was das für die Tausenden betroffenen Mitarbeiter:innen bedeutet.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Revo-Hospitality-Gruppe hat für rund 140 Gesellschaften Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt.

  • Trotz der Krise soll der Hotelbetrieb weiterlaufen, die Gehälter werden vorerst über eine staatliche Vorfinanzierung gesichert.

  • Hauptursache der Schieflage ist eine aggressive Expansion, nun sucht das Management internationale Investoren für die Sanierung.

Die Revo-Hospitality-Gruppe, ein bedeutender Akteur in der europäischen Hotelbranche, hat für rund 140 ihrer Gesellschaften Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Von dieser Maßnahme sind 125 Hotels mit etwa 5.500 Mitarbeiter:innen in Deutschland und Österreich betroffen, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtete.

Trotz der finanziellen Schwierigkeiten sollen alle betroffenen Hotelbetriebe weitergeführt werden. Um die Gehälter der Mitarbeiter:innen zu sichern, habe das Unternehmen bei der Agentur für Arbeit eine Vorfinanzierung der Gehaltszahlungen für die Monate Januar bis März 2026 beantragt.

Die Revo-Gruppe betreibt insgesamt 250 Hotels in 135 Städten in zwölf europäischen Ländern. Diese werden sowohl unter eigenen Marken als auch als Franchisenehmer großer Hotelketten geführt.

Kostspielige Expansion als Ursache

Ein wesentlicher Grund für die finanzielle Schieflage sei die rasante Expansion der Gruppe gewesen, sagte Rechtsanwalt Gordon Geiser. Für die Dauer der Sanierung hat er die Geschäftsführung der betroffenen Gesellschaften übernommen. Seit 2020 ist die Anzahl der zur Gruppe gehörenden Hotels von 51 auf rund 250 gestiegen – eine Verfünffachung in nur sechs Jahren.

Diese schnelle Expansion sei mit erheblichen Kosten verbunden gewesen, während gleichzeitig die Übernachtungszahlen hinter den Erwartungen zurückgeblieben seien. Auch der geplante Umsatz für 2025 wurde nicht erreicht, wie das Unternehmen mitteilte.

Die neuen Geschäftsführer haben bereits mit der Suche nach internationalen Investoren begonnen, um die Zukunft der Hotelgruppe zu sichern.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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