Inhabergeführte Kette
Insolvente Parfümerie Pieper gibt neun Filialschließungen bekannt
Veröffentlicht:
von Jacqueline Bittl:newstime
Deutsche Wirtschaft: Rekordzahl an Insolvenzen
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Die insolvente Parfümeriekette Pieper schließt mehrere Filialen und verschlankt ihr Netz. Neun Standorte sind betroffen – für rund 30 Beschäftigte geht es nun um die Zukunft.
Die insolvente Parfümeriekette Pieper reduziert ihr Filialnetz und wird in den nächsten Wochen neun Standorte nach und nach schließen. Dies teilte das Unternehmen mit. Von den Maßnahmen betroffen sind Filialen in Essen, Dinslaken, Duisburg, Hamm, Hattingen, Mönchengladbach und Viersen sowie zwei Niederlassungen in Oberhausen. Die verbleibenden 113 Geschäfte sollen weiterhin betrieben werden.
Geschäftsführer Oliver Pieper erklärte, der Schritt sei nicht leichtgefallen, jedoch erforderlich, um das Unternehmen langfristig zu stabilisieren und eine belastbare Zukunftsperspektive zu sichern. Rund 30 Beschäftigte seien von den Schließungen betroffen; ihnen sollen Angebote zur Weiterbeschäftigung in den fortbestehenden Filialen unterbreitet werden.
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Die Stadt-Parfümerie Pieper hatte im November beim Amtsgericht Bochum ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt, das am 1. Februar eröffnet wurde. Ziel ist eine nachhaltige Sanierung und strategische Neuausrichtung des Unternehmens. Die bisherige Geschäftsführung bleibt im Amt. An der Spitze steht weiterhin Oliver Pieper, Urenkel der Firmengründerin Anna Pieper.
Pieper gilt als größte inhabergeführte Parfümeriekette Deutschlands. Das Unternehmen wurde 1931 in Bochum als Seifengeschäft gegründet. Der Schwerpunkt der Filialen liegt heute in Nordrhein-Westfalen, weitere Standorte befinden sich in Niedersachsen, Bremen und Hamburg. Im Jahr 2022 beschäftigte das Unternehmen nach eigenen Angaben knapp 1.000 Mitarbeiter:innen.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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