Überschwemmungen
Unwetter auf Kreta: Urlauber müssen evakuiert werden
Veröffentlicht:
von Fabia Söllner:newstime
Deutscher Moderator vor Kreta ertrunken
Videoclip • 01:14 Min • Ab 12
Heftige Regenfälle haben auf Kreta Überschwemmungen, Erdrutsche und schwere Schäden verursacht. Mehrere Menschen sitzen in ihren Autos fest, Tourist:innen mussten gerettet werden.
Das Wichtigste in Kürze
Heftige Regenfälle haben auf Kreta Überschwemmungen ausgelöst und zahlreiche Straßen unpassierbar gemacht.
Zwischen Ierapetra und Sitia saßen 23 Menschen in ihren Autos fest, mehrere Touristen mussten gerettet werden.
Im Raum Chania fielen innerhalb kurzer Zeit rund 420 Liter Regen pro Quadratmeter.
Schwere Unwetter haben am Wochenende Teile der griechischen Urlaubsinsel Kreta getroffen. Besonders betroffen waren Regionen im Süden und Westen. Straßen wurden überflutet, Geröll blockierte Verkehrswege und Fahrzeuge wurden von den Wassermassen mitgerissen, wie unter anderem "t-online" berichtet.
Zwischen Ierapetra und Sitia saßen nach Medienberichten 23 Menschen in ihren Autos fest. Drei Tourist:innen und ein Taxifahrer gerieten in besonders große Gefahr: Ihr Fahrzeug wurde von einem Sturzbach erfasst und fortgerissen. Das Taxi blieb an einer Böschung hängen, sodass sich die Insassen retten konnten. Eine Frau wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
Autos und Bäume ins Meer gespült
Die Wassermassen richteten erhebliche Schäden an. Autos und Bäume wurden teilweise bis ins Meer gespült, mehrere Straßen waren wegen Schlamm, Steinen und Geröll unpassierbar.
Auch kleinere Erdrutsche sorgten für Probleme. Die Behörden riefen Bewohner:innen gefährdeter Orte dazu auf, höher gelegene Gebiete aufzusuchen. Bäche und Flüsse wurden weiter überwacht. Im Hafen von Chania beschädigten hohe Wellen zudem Restaurants und andere Bereiche an der Strandpromenade.
Auch in den News:
Mehr als 400 Liter Regen pro Quadratmeter
Besonders außergewöhnlich waren die Niederschlagsmengen. Im Raum Chania fielen zwischen Freitag und Samstagnachmittag rund 420 Liter Regen pro Quadratmeter. Dazu kamen starke Winde.
Auch für Sonntag (4. Oktober) werden weitere heftige Regenfälle erwartet. In Chania könnten nochmals mehr als 200 Liter pro Quadratmeter fallen, in Rethymno bis zu 150 Liter. Die Behörden bleiben deshalb in Alarmbereitschaft. Bewohner:innen und Urlauber:innen sollen überflutete Straßen meiden und die Warnungen des Zivilschutzes beachten.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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