Unwetter

Schwerer Sturm trifft den Nordosten der USA: Ein Toter, Zehntausende ohne Strom

Veröffentlicht:

von Fabia Söllner

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DWD warnt vor Unwettern mit orkanartigen Böen

Videoclip • 57 Sek • Ab 12


Starke Winde, heftiger Regen und Überschwemmungen haben im Nordosten der USA für große Probleme gesorgt. Zehntausende Menschen sind ohne Strom, zahlreiche Flüge fallen aus. In New York ist ein Mann ums Leben gekommen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Zehntausende Haushalte im Nordosten der USA sind ohne Strom, allein in New York rund 35.000.

  • In New York City kam ein 56-jähriger Mann durch einen umstürzenden Baum ums Leben.

  • Der Sturm sorgt für massive Verkehrs- und Veranstaltungsprobleme, darunter mehr als 250 gestrichene Flüge in Boston und abgesagte Konzerte.

Ein heftiger Sturm ist am Samstag über den Nordosten der USA gezogen. Besonders betroffen waren New York und Massachusetts. Straßen wurden überflutet, Bäume stürzten um und in mehreren Bundesstaaten kam es zu Stromausfällen.

Allein in New York waren rund 35.000 Haushalte ohne Strom. In New York City wurde ein 56-jähriger Mitarbeiter der Wohnungsbaubehörde von einem umstürzenden Baum tödlich verletzt. Behörden meldeten zahlreiche weitere umgestürzte Bäume.

Gestrichene Flüge, abgesagte Konzerte

Gouverneurin Kathy Hochul hatte für mehrere Bezirke vorsorglich den Notstand ausgerufen. Sie warnte vor gefährlichen Bedingungen an der Küste durch hohe Wellen und Überschwemmungen. Teilweise wurden Windböen von mehr als 80 Kilometern pro Stunde gemessen.

Auch der Flugverkehr war stark betroffen. Am Flughafen Boston wurden allein am Samstagvormittag mehr als 250 Flüge gestrichen.

Wegen des Unwetters mussten zudem mehrere Großveranstaltungen abgesagt werden. Das Global Citizen Festival im New Yorker Central Park fiel erstmals seit seiner Gründung 2012 aus. Auch zwei geplante Konzerte von Ed Sheeran nahe Boston wurden gestrichen.

Ein Sturm an der US-Ostküste hat die Straßen in Küstenorten überflutet.

Bild: Noah K. Murray/AP/dpa


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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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