Seltenes Spektakel

"Magischer Moment" der Sonnenfinsternis: So erkennst du die Sonnenkorona

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von Emre Bölükbasi

:newstime

Sonnenfinsternis: Hier lässt sie sich beobachten (7. Juli)

Videoclip • 01:20 Min • Ab 12


Am 12. August wird es hell zu dunkel: Erstmals seit 1999 erlebt Europa eine totale Sonnenfinsternis. Ein Experte erklärt, warum der Blick auf die Sonnenkorona so einzigartig ist.

Das Wichtigste in Kürze

  • Schon bald zieht eine totale Sonnenfinsternis über Europa.

  • In Deutschland ist das Naturphänomen nur partiell sichtbar.

  • Ein Experte ordnet ein, was Beobachter:innen dabei erwarten können.

Erst wird es dunkler, dann kälter und "die Vögel hören auf zu singen" – so eindrucksvoll beschreibt Bernhard Buchner, Leiter der Volkssternwarte München, den "magischen Moment" der totalen Sonnenfinsternis am Mittwoch (12. August).

An diesem Tag schiebt sich der Mond erstmals seit 1999 wieder komplett vor die Sonne. Wo und wann genau du das Spektakel in Deutschland erleben kannst, liest du hier!

Was genau sieht man aber bei der Sonnenfinsternis? Wer genau hinschaut, erkenne kurz vor der völligen Verdunkelung noch einen letzten aufblitzenden Lichtstrahl, erklärt Buchner gegenüber :newstime. Fachleute nennen dieses Phänomen "Diamantring".


"Etwas, was Sie sonst nie sehen können"

Und dann, im Herzstück der Verfinsterung, offenbart sich das eigentliche Highlight, das sonst vom gleißenden Sonnenlicht verschluckt wird. "Dann sehen sie plötzlich etwas, was Sie sonst nie sehen können: die Sonnenkorona", so Buchner.

Zu erkennen sei sie als ein strahlenförmiger Kranz aus extrem heißem Plasma und Magnetfeldern, der die verdunkelte Sonnenscheibe für wenige Minuten wie eine leuchtende Krone umgibt.

Am 12. August wird wieder die Sonnenkorona zu sehen sein. (Symbolbild)

Bild: Adobe Stock


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So bereitest du dich auf das Himmelsschauspiel vor

Wer sich dieses Naturschauspiel nicht entgehen lassen will, sollte sich laut Buchner allerdings gut vorbereiten, denn ungeschützte Blicke in die Sonne können gefährlich werden. "Sie brauchen auf jeden Fall eine Sonnenfinsternisbrille", warnt er.

Gleichzeitig stellt der Experte der Volkssternwarte München klar: Mehrere übereinandergelegte Sonnenbrillen, geschwärzte Gläser oder eine Schweißerbrille seien dagegen tabu – "davon raten wir komplett ab". Warum speziell angefertigte Brillen notwendig sind und wo du noch welche finden kannst, erfährst du hier!

Auch Teleskop-Besitzer:innen müssen besondere Vorsicht walten lassen: Statt mit der Sonnenfinsternisbrille durch das Okular zu schauen, brauche es zwingend eine spezielle Sonnenschutzfolie direkt vor der Linse, so Buchner.

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