Bei Bad Homburg

Taunus: Folgenschwerer Unfall mit Wildschweinen

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

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Mehr Wildunfälle im Herbst (27. September)

Videoclip • 01:23 Min • Ab 12


Sechs verendete Wildschweine, zwei verletzte Menschen und vier beschädigte Autos: Das ist die bittere Bilanz eines Unfalls im Taunus. Die Bundesstraße 456 zwischen Bad Homburg und Saalburg glich einem Trümmerfeld.

Das Wichtigste in Kürze

  • Auf der Bundesstraße 456 Höhe Bad Homburg hat sich ein Wildunfall ereignet.

  • Sechs Wildschweine verendeten.

  • Der Autofahrer blieb unverletzt, im Stau kam es jedoch zu einem weiteren Unfall.

Im Taunus ist es zu einem folgenreichen Wildunfall gekommen. Der Zusammenstoß eines Autofahrers mit einer Wildschweinrotte ereignete sich nach Angaben der Polizei am späten Dienstagabend (20. Oktober) auf der Bundesstraße 456 zwischen Bad Homburg und Saalburg. Dort war der Pkw-Fahrer unterwegs, als eine Gruppe von Wildschweinen auf die Fahrbahn lief.

Der Autofahrer stieß mit den Tieren zusammen, sechs Wildschweine verendeten, meldet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) weiter. Wegen der toten Tiere, der verstreuten Fahrzeugteile und ausgelaufener Betriebsstoffe auf einer Strecke von über 200 Metern wurde die Fahrbahn mehrere Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Im Stau ereignete sich der nächste Unfall

Im Rückstau wollte ein Pkw auf der Straße wenden und stieß dabei mit zwei weiteren Autos zusammen. Dabei wurden den Angaben zufolge zwei Menschen leicht verletzt. Eine weitere Person wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Insgesamt waren vier Fahrzeuge und fünf Personen beteiligt. Alle vier Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei beziffert den Gesamtschaden in einer ersten Schätzung auf rund 105.000 Euro.

Auch in den News:

Erhöhte Gefahr von Wildunfällen im Herbst

Wie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mitteilte, sind derzeit in der Dämmerung viele Wildtiere unterwegs. Autofahrer:innen sollten deshalb vor allem im morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr besonders vorsichtig sein.

Vor allem in Waldgebieten sei mit Wildtieren auf und neben der Straße zu rechnen: Empfohlen wird, die Geschwindigkeit anzupassen und die Straßenränder aufmerksam im Blick zu behalten.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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