Raubtierangriff

Bär zerfleischt junge Camperin im Altai-Gebirge - Russische Region verschärft Sicherheitsmaßnahmen

Aktualisiert:

von Marie-Finn Bruker

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Nach Tiger-Tötung: Streit um Wildtiere (18. Mai)

Videoclip • 01:43 Min • Ab 12


In Russland wurde eine 29-jährige Camperin von einem Bär überrascht und anschließend zerfleischt. Behörden der Region warnen vor den dort lebenden Raubtieren.

Der Albtraum aller Camper:innen wurde für eine 29-jährige Russin zur Realität. Auf einem Campingplatz war sie von einem Bären aus ihrem Zelt in den Wald gezerrt und dort zu Tode gebissen worden. Ihr Freund sowie weitere Campinggäste hatten versucht, das wilde Tier abzulenken – ohne Erfolg.

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Bär ließ sich nicht ablenken

Wie die russische Nachrichtenagentur Tass nach Behördenangaben meldete, soll sich der Angriff in der Ortschaft Artybasch im südlich gelegenen Altai-Gebirge ereignet haben. Dort hatte die junge Frau aus dem russischen Nowosibirsk gemeinsam mit ihrem Freund Urlaub gemacht. Dieser schilderte russischen Medien, wie seine Partnerin von dem Bär erfasst wurde. Jegliche Bemühungen, das Raubtier abzulenken, seien gescheitert.

Zuletzt hätten sich immer häufiger wilde Bären der Region Menschen genähert. Aufgrund der allgegenwärtigen Wildtier-Gefahr wollen Behörden nun eine Sperrstunde einrichten.

Vor allem in Russland kommt es vermehrt zu Angriffen von den dort heimischen Braun- und Eisbären auf Menschen. Todesfälle sind selten – dennoch hatte nach Angaben russischer Medien erst Mitte Juli ein Bär einen 62-Jährigen im Gebiet Magadan getötet.

DIESES FOTO WIRD VON DER RUSSISCHEN STAATSAGENTUR TASS ZUR VERFÜGUNG GESTELLT. [RUSSIA, ALTAI REPUBLIC - OCTOBER 4, 2025: Mountains rise over the village of Aktash, Kosh-Agachsky District. Kirill Kukhmar/TASS]

Bild: picture alliance / TASS



Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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