Sperrung wegen maroder Brücken
Zum Schulstart: Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Bayreuth wieder offen
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von Magdalena FürstDas Logo der Deutschen Bahn.
Bild: Daniel Karmann/dpa
Wer zwischen Nürnberg und Bayreuth mit der Bahn reisen wollte, musste ein Jahr lang zumindest auf Teilstrecken auf den Bus umsteigen. Im Pegnitztal waren Brücken marode. So geht es jetzt weiter.
Strecke zwischen Nürnberg und Bayreuth ab 14. September wieder befahrbar
Bahn-Reisende und Pendler zwischen Nürnberg und Bayreuth können bald wieder komplett den Zug nehmen - und müssen nicht mehr auf den Bus ausweichen: Die Trasse durch das Pegnitztal ist zum Start des neuen Schuljahres wieder komplett befahrbar, wie die Deutsche Bahn (DB) mitteilte. Vom 14. September an fahren die Züge wieder.
Rückblick: Vor etwa einem Jahr hieß es überraschend für die Fahrgäste, dass im Pegnitztal zwischen Hersbruck und Pegnitz 18 Brücken stark beschädigt waren und die Strecke gesperrt werden musste. Für viele Pendler, Ausflügler und Schülerinnen und Schüler hieß es fortan: Ersatzbus statt Bahn.
Was ist eigentlich mit der Elektrifizierung?
In den Monaten der Sperrung wurden nach Bahn-Angaben die Brücken wieder instand gesetzt. "Dabei wurden unter anderem die Fugen der Bauwerke erneuert und verpresst, lose Mauerwerkssteine an den Brücken mit Nadeln und Ankern verstärkt sowie Risse im Mauerwerk verschlossen und verpresst, um die jeweilige Bausubstanz zu stabilisieren", teilte die DB mit. Die Maßnahmen kosteten rund neun Millionen Euro. Im Mai wurde zunächst ein Teilstück wieder freigegeben, nun folgt die komplette Trasse durchs Pegnitztal.
"Die Bahn ist zum Schulstart bereit, aber es bleiben noch Hausaufgaben übrig", teilte Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) mit. Die historischen Stahlbrücken müssten nun engmaschig kontrolliert werden. "Es darf nicht noch einmal passieren, dass die Bahn von heute auf morgen von einem schlechten Brückenzustand überrascht wird und es kurzfristige Sperren gibt."
In den kommenden Jahren sollen die 18 Brücken grundlegend erneuert werden. Zugleich gibt es schon seit Jahrzehnten eine Diskussion um die Elektrifizierung der Trasse: Vom Norden her können von Sachsen bis Hof bereits E-Loks fahren, Richtung Süden bis Nürnberg müssen die Bahnen noch mit Diesel betrieben werden. Bislang gibt es aber noch keine konkreten Planungsschritte für die Modernisierung der Strecke.
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Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
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