Kommunalwahlen in Bayern
Stichwahlen beendet: Auszählung beginnt
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von Laura GebertshammerEin Wähler wirft bei der Stichwahl zur Landratswahl im Rathaus seinen Stimmzettel in eine Wahlurne. In Bayern finden Stichwahlen für die Bürgermeister- und Landratsämter statt.
Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Bei den Kommunalwahlen in Bayern mussten Kandidaten und Wähler in 29 Landkreisen und mehr als 250 Städten und Gemeinden in die Verlängerung. Nun wird es spannend.
Auszählung beginnt
In Bayern beginnt in diesen Minuten die Auszählung der Stichwahlen um Landrats-, Oberbürgermeister- und Bürgermeister-Ämter. Die Wahllokale für die zweite Runde der Kommunalwahlen haben um 18.00 Uhr geschlossen. Noch einmal gewählt werden musste in 29 Landkreisen und mehr als 250 Städten und Gemeinden, auch in den drei größten Städten München, Nürnberg und Augsburg. Mit Ergebnissen wird in den nächsten Stunden gerechnet.
Überall dort, wo im ersten Wahlgang am 8. März kein Bewerber und keine Bewerberin mehr als 50 Prozent der Stimmen geholt hatte, waren die Bürgerinnen und Bürger erneut zum Wählen aufgerufen. Dort konnten die Erst- und Zweitplatzierten noch einmal direkt gegeneinander ins Rennen gehen.
Absehbar niedrigere Wahlbeteiligung
Bei gutem Wetter hatten die Bayern mancherorts offensichtlich weniger Lust zu wählen als vor zwei Wochen. In den drei größten bayerischen Städten zeichnete sich am Nachmittag für die Stichwahl eine deutlich niedrigere Beteiligung ab als bei der ersten Runde.
In München etwa meldete das Kreisverwaltungsreferat Stand 16.30 Uhr eine Wahlbeteiligung von 41,4 Prozent inklusive Briefwählern. Das waren 6,6 Prozentpunkte weniger als vor zwei Wochen. In Nürnberg waren es um 16.00 Uhr 40,2 Prozent inklusive eines Anteiles der Briefwähler. Das waren 5,4 Prozentpunkte weniger als im ersten Wahlgang vor zwei Wochen. In Augsburg fiel der Unterschied sehr viel deutlicher aus. Hier waren es bis 16.00 Uhr 17,5 Prozent - 12,8 Prozentpunkte weniger als vor zwei Wochen.
Unterschiedliche Systeme
Die Werte der einzelnen Städte untereinander zu vergleichen ist dabei nicht sinnvoll, da die Wahlbeteiligung nach unterschiedlichen Logiken erhoben wird. In München fließen die Briefwähler ab Start ein, in Nürnberg über den Tag verteilt und in Augsburg wird die Wahlbeteiligung unter den Menschen erfasst, die nicht per Brief gewählt haben.
Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
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