Angriff in der Oberpfalz
Tödliche Messerattacke in Regensburger Bank: Motiv des 20-jährigen Verdächtigen unklar
Veröffentlicht:
von Magdalena Artner17:30 SAT.1 Bayern
Tödlicher Messerangriff in Regensburger Bank: Ermittlungen wegen Mordes
Videoclip • 01:50 Min • Ab 12
War es ein Raubüberfall? Was genau bei dem tödlichen Angriff auf einen Bank-Mitarbeiter in Regensburg geschehen ist, müssen die Ermittler noch klären. Ein 20-Jähriger wurde festgenommen.
Tödliche Messerattacke in Regensburger Bank
Nach der tödlichen Messerattacke in einer Regensburger Bank versucht die Kriminalpolizei, die Hintergründe aufzuklären. Bislang ist das Motiv des 20 Jahre alten Verdächtigen unklar. Details will sie gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft in einer Pressekonferenz am Nachmittag bekanntgeben. Am Morgen sagte ein Sprecher der Polizei, dass es derzeit keine neuen Informationen gebe.
Ermittlungen gegen 20-jährigen Tatverdächtigen
Der 20-jährige Tatverdächtige, der rund drei Stunden nach dem Angriff in dem Gebäude festgenommen wurde, soll zudem im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt werden. Gegen den Deutschen wird wegen eines Tötungsdelikts und eines Raubüberfalls ermittelt, wie eine Sprecherin des Regensburger Polizeipräsidiums sagte.
Viele Details zu den Abläufen der blutigen Tat mit einem Toten waren auch am Tag danach weiter unklar. Es dauere, den genauen Hergang zu verifizieren, erklärte die Polizeisprecherin. Auch die Vernehmungen nähmen Zeit in Anspruch.
Opfer starb im Krankenhaus
Am Donnerstagnachmittag war in der Bankfiliale im Regensburger Westen ein Mitarbeiter mit einem Messer niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Eine ganze Weile hatten die Einsatzkräfte nur Sichtkontakt mit dem Opfer, bis es medizinisch erstversorgt und in eine Klinik gebracht werden konnte. Dort starb der Mann wenig später.
Es handelt sich um eine Filiale der Hypovereinsbank (HVB). "Wir sind zutiefst bestürzt über den Verlust eines unserer Kollegen infolge dieses tragischen Vorfalls", teilte die HBV nach der Tat mit.
Tatverdächtiger ohne Widerstand gefasst
Die Sicherheitskräfte hatten zunächst eine Geiselnahme befürchtet. Die Zahl der Menschen, die im Gebäude waren, blieb lange unklar, ebenso das Motiv der Tat. Letztlich konnten die Beamten zwei Personen unversehrt herausbringen. Sie sind laut Polizei ebenfalls Bank-Mitarbeiter.
Danach fassten Spezialkräfte den Tatverdächtigen in dem Gebäude. Er habe keinen Widerstand geleistet und sei unverletzt geblieben, teilte die Polizei am Abend mit.
Keine Hinweise auf zweiten Täter
Im Anschluss suchten die Einsatzkräfte das Gebäude ab, um dann der Spurensicherung das Feld zu überlassen. Die Polizei ging rasch von einem Einzeltäter aus. "Hinweise auf einen zweiten Tatverdächtigen liegen derzeit nicht vor", hieß es wiederholt.
Am Tag nach dem Angriff drückten Menschen an der Filiale ihre Trauer aus, indem sie Blumen ablegten und Kerzen aufstellten.
Weitere News:
Regensburg: Messerangriff in Bank – Bankangestellter getötet
Polizei stoppt zwei 19-Jährige in Arzberg: Illegale Böller im Gepäck
Unfall bei Reparaturen in Thurmansbang: 92-Jähriger bleibt kopfüber in Mühlrad hängen
Unfall bei Überholmanöver nahe Thyrnau: Drei Menschen verletzt
Nach Angriff auf Berliner CSD: Findet CSD in Nürnberg statt?
Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
Alle Videos bei Joyn:
SAT.1 Bayern verpasst? Hier ansehen:
Mehr entdecken

Einreise nach Deutschland
Souvenir aus Pythonleder beschlagnahmt? Zoll in München warnt Reisende

Fernverkehr in Bayern
Bahn in Bayern meldet Hitzeschäden: Welche Strecken sind betroffen?

Himmelsereignis im Freistaat
Sonnenfinsternis am Mittwoch: Wo kann ich sie am besten sehen? Infos im Überblick

Trockenheit in Bayern
Waldbrand bei Alzenau: Flammen-Ausbreitung gestoppt

Wettervorhersage
Wetter in Bayern: Hochsommer mit über 30 Grad bleibt

Bier-Manager
Erdinger-Brauerei-Pionier: Werner Brombach gestorben

Zeckengefahr
Zecken in Bayern: Bereits 175 FSME-Fälle in diesem Jahr

Wettervorhersage
Wetter in Bayern: Bis zu 36 Grad und vereinzelt kräftige Gewitter

Drei Autos zusammengestoßen
Neun Verletzte bei Unfall in Schwaben: Sekundenschlaf wohl Ursache


