Verkehr in Bayern
Stauprognose fürs lange Wochenende: Volle Straßen rund um Feiertag
Veröffentlicht:
von Alice MajewskiBayern, Hofolding: Auf der A8 fahren auf allen Spuren zahlreiche Autos.
Bild: Stefan Puchner/dpa
Für einen Kurzurlaub außerhalb der Ferien bietet sich das Wochenende um Christi Himmelfahrt an. Entsprechend voll könnte es auf den Straßen werden. Wie lassen sich Staus am ehesten umfahren?
Viel Stau am Mittwoch vor Feiertag erwartet
Zum langen Wochenende um Christi Himmelfahrt brauchen Autofahrer auf Bayerns Autobahnen und Bundesstraßen voraussichtlich wieder viel Geduld. Bundesweit sei der Mittwoch vor dem Feiertag gerade nachmittags und abends der staureichste Tag im vergangenen Jahr gewesen, teilte der ADAC mit. Aber auch am Vormittag des Feiertags selbst dürfte noch viel Verkehr auf den Straßen herrschen.
Wer flexibel ist, sollte deshalb den Experten des Automobilclubs zufolge lieber auf Freitag oder Samstag ausweichen. Dann dürfte die Lage auf den Straßen "deutlich entspannter" sein, bevor am Sonntag der Rückreiseverkehr die Gefahr von Staus wieder steigen lässt. Ausflügler und Kurzentschlossene können auch über einen Umstieg auf die Bahn nachdenken.
Denn in Bayern gibt es laut ADAC kaum eine Autobahn, auf der an den vollen Reisetagen nicht viel Verkehr herrschen soll. Von der A3 in Richtung Österreich über die A6 zwischen Heilbronn und Nürnberg bis zur A7 in Richtung Füssen, der A8 in Richtung München und Salzburg und der A96 in Richtung Bodensee sind die meisten großen Verkehrsrouten in Richtung Alpenraum vertreten. Grund dafür ist auch, dass der Freitag in mehreren Bundesländern schulfrei ist.
Bereits am ersten Mai-Wochenende hat der ADAC vor langen Wartezeiten gewarnt.
Bei Stau-Alternativen droht Verwarngeld
Vor allem im Süden Bayerns sollten Reisende bei Stau aber nicht einfach ihrem Navigationsgerät folgen und auf umliegende Straßen ausweichen. Denn in vielen Gegenden Oberbayerns und im Allgäu gelten inzwischen Durchfahrverbote in Gemeinden in Autobahnnähe.
Wer dort einen Stau umfahren will, muss damit rechnen, von der Polizei wieder zurückgeschickt zu werden –und im schlimmsten Fall ein Verwarngeld von rund 50 Euro zahlen zu müssen. In Tirol gelten zudem an Wochenenden und Feiertagen Fahrverbote auf zahlreichen Ausweichstrecken.
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Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
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