Prognose Schülerzahl in Bayern
Schüler in Bayern: Zahl steigt bis 2034 – laut Prognose
Veröffentlicht:
von Josefine EnkeEin Mädchen schreibt das Wort «Schulanfang» in ein Schreibheft.
Bild: Hendrik Schmidt/dpa
Die Schulen werden voller, bevor sie sich wieder leeren. Zu diesem Ergebnis kommt die Bildungsministerkonferenz.
Das Wichtigste in Kürze
Die Schülerzahl in Bayern wächst nach aktuellen Berechnungen der Bildungsministerkonferenz bis zum Jahr 2034 an - und geht danach zurück.
Von rund 1,68 Millionen Schülerinnen und Schülern in Bayern im vergangenen Jahr soll die Zahl auf knapp 1,81 Millionen steigen.
Die Länder nutzen die nun veröffentlichten Berechnungen unter anderem, um Schulbauten, Personalbedarf und individuelle Fördermaßnahmen zu planen.
Bayerns Schülerzahl wächst bis 2034 und bleibt hoch
Die Schülerzahl in Bayern wächst nach aktuellen Berechnungen der Bildungsministerkonferenz bis zum Jahr 2034 weiter deutlich an - und geht danach zurück. Doch auch 2040 werden demnach immer noch mehr Kinder und Jugendliche im Bildungssystem sein als heute - im Freistaat aber auch bundesweit.
Von rund 1,68 Millionen Schülerinnen und Schülern in Bayern im vergangenen Jahr soll die Zahl auf knapp 1,81 Millionen 2034 steigen. Für 2040 wird zwischen Aschaffenburg und Rosenheim mit etwa 1,80 Millionen Kindern und Jugendlichen an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen gerechnet.
Auch bundesweit mehr Schüler
Bundesweit waren es im Jahr 2024 rund 11,2 Millionen Schülerinnen und Schülern - knapp 11,8 Millionen sollen es 2032 sein. Die beinahe 600.000 zusätzlichen Kinder und Jugendlichen entsprechen in etwa der Zahl aller Schülerinnen und Schüler eines mittelgroßen Bundeslands wie Rheinland-Pfalz, rechnet die Bildungsministerkonferenz vor.
Umgerechnet auf ganz Deutschland entspreche das rund 24.000 zusätzlichen Klassen oder fast 1.200 neuen Schulen. 2040 läge man demnach bei rund 11,3 Millionen Schülerinnen und Schülern.
Die Prognose beruht auf den Zahlen des Schuljahrs 2023/24 sowie den Bevölkerungsprognosen der Länder.
Was ist geplant?
Die Länder nutzen die nun veröffentlichten Berechnungen unter anderem, um Schulbauten, Personalbedarf und individuelle Fördermaßnahmen zu planen.
Die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz, Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsministerin Simone Oldenburg (Linke), erklärte: "Wir müssen heute die Weichen stellen: mit ausreichend Lehrkräften, moderner Infrastruktur und einer zuverlässigen digitalen Ausstattung. Bildung ist die Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirtschaftliche Zukunft."
Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
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