3.500 Liter Dieselkraftstoff ausgelaufen
Nach Ölunfall: Schiffsverkehr auf Main wieder freigegeben
Veröffentlicht:
von dpa17:30 SAT.1 Bayern
Nach Diesel-Unfall auf dem Main: Schiffsverkehr wieder freigegeben
Videoclip • 21 Sek • Ab 12
Nach dem Ölunfall auf dem Main läuft der Schiffsverkehr wieder. Laut Behörde wurden keine toten Fische oder Wasservögel entdeckt.
Natur bleibt unversehrt
Nach der Havarie auf dem Main im Landkreis Würzburg hat die Kreisbehörde den Schiffsverkehr wieder freigegeben. Die Sperre der Wasserstraße zwischen den Schleusen Erlabrunn und Goßmannsdorf sei aufgehoben, teilte das Landratsamt mit.
Am Samstag waren bei einer Havarie aus einem voll besetzten Passagierschiff schätzungsweise bis zu 3.500 Liter Dieselkraftstoff ausgelaufen, etwa 2.000 Liter sollen in den Fluss gelangt sein. In der Folge wurden etwa 30 Kilometer der Wasserstraße gesperrt, zwischenzeitlich lagen deswegen etwa 30 Schiffe fest.
Die Behörden errichteten Ölsperren und versuchten, das Öl im Wasser zu binden und damit unschädlich zu machen. Danach wurde das Diesel-Wasser-Gemisch abgesaugt. Die in dem Main verblieben Restmengen bauen sich nach Einschätzung der Experten von allein ab. Es seien nach dem Unfall weder tote Fische noch verendete Wasservögel entdeckt worden, berichtete die Behörde.
Das könnte Sie auch interessieren:
Revolutionieren Drohnen bald die Feuerwehr? Pilotprojekt in München gestartet
Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
SAT.1 Bayern verpasst? Hier ansehen:
Alle Videos bei Joyn:
Mehr entdecken

Zweite Chance für Lotto-Bayern-Los
Diridari

Wetter im Freistaat
Sonnige Aussichten für Bayern: Temperaturen von bis zu zwölf Grad

Terrorismus in Bayern
Nach Auto-Anschlag in München: Prozessstart in der Nähe von Tatort

Bundesländer
Söder will weniger Bundesländer: Schleswig-Holsteins CDU-Ministerpräsident stellt sich dagegen

Anklage erhoben
Händler-Konten für Betrug missbraucht: Zentralstelle Cybercrime in Bamberg gibt Einblick

13 Jahre unschuldig im Gefängnis
Nach Millionen-Entschädigung: Justizopfer Manfred Genditzki blickt nach vorn

400.000 Euro Schaden im Unterallgäu
Dank bellender Hunde: Frau in Stetten vor Brand gerettet

CSU-Fraktionsklausur
Zahl der Bundesländer reduzieren: Gemischtes Echo auf Söder-Vorstoß

Fehlurteil im "Badewannen-Mord"
13 Jahre unschuldig im Gefängnis: Genditzki mit 1,3 Millionen Euro entschädigt

