Eskalation in Schwaben
Mit glühender Zigarette: Schwarzfahrer attackiert Passanten in Donauwörth
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von Chiara DamnitzAm Bahnhof in Donauwörth kam es nach dem Rauswurf eines Schwarzfahrers zu einem rassistisch motivierten Übergriff auf einen unbeteiligten Reisenden. (Symbolbild)
Bild: Patrick Seeger/dpa
Ein Rauswurf aus dem Zug eskaliert: Ein polizeibekannter Schwarzfahrer greift einen unbeteiligten Passanten an und versucht, ihm eine brennende Zigarette ins Auge zu drücken.
55-Jähriger attackiert Passanten
Ein 55-Jähriger hat am Bahnhof Donauwörth in Schwaben einen Passanten attackiert und versucht, ihm einen glühenden Zigarettenstummel ins Auge zu drücken. Nach Angaben der Bundespolizei habe der Mann einem 44-Jährigen am Bahnsteig ohne Vorwarnung gegen das Schienbein getreten. Anschließend habe er versucht, dem Opfer den glühenden Zigarettenstummel ins Auge zu drücken. Das Eingreifen eines weiteren Reisenden habe dies verhindert. Zusätzlich beleidigte der Angreifer den 44-Jährigen rassistisch.
Zuvor einen Zugbegleiter bedroht
Vorausgegangen war laut Bundespolizei ein Vorfall in einem Zug: Der 55-Jährige hatte bei einer Fahrausweiskontrolle kein Ticket vorweisen können. Stattdessen habe er den Zugbegleiter mit Gesten bedroht, woraufhin dieser ihn in Donauwörth des Zuges verwies. Am Bahnsteig ließ der Täter seine Aggressionen dann an dem vorbeigehenden Reisenden aus.
Alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei fanden bei der anschließenden Durchsuchung des Tatverdächtigen ein Smartphone, das als gestohlen gemeldet war. Den Angaben zufolge ist er den Behörden bereits wegen mehrerer Körperverletzungsdelikte sowie eines sexuellen Übergriffs bekannt.
Die Beamten nahmen die Ermittlungen unter anderem wegen "versuchter gefährlicher Körperverletzung", Bedrohung und Beleidigung auf.
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Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
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