Zehn Millionen zusätzliche Passagiere
Lufthansa-Ausbau am Münchner Flughafen: Pläne werden konkreter
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von Magdalena FürstEin Lufthansa-Flugzeug am Terminal in München.
Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Zehn Millionen zusätzliche Passagiere soll der Ausbau am Terminal 2 in München der Lufthansa ermöglichen. Damit das bis 2035 klappen kann, gibt es nun eine neue Grundsatzvereinbarung.
Pläne für Ausbau am Münchner Flughafen
Die geplante Vergrößerung des Münchner Flughafens durch die Lufthansa wird immer konkreter: Die Fluggesellschaft und der zweitgrößte deutsche Airport unterzeichneten eine Grundsatzvereinbarung für den Ausbau des Terminals 2 und eine enge Zusammenarbeit bis zum Jahr 2056. "Die Vereinbarung ermöglicht perspektivisch die Erweiterung der Lufthansa Langstreckenflotte am Standort München", teile der Flughafen in München mit.
Erweiterungsbau soll 2035 in Betrieb gehen
Vor einigen Wochen hatte Lufthansa-Chef Carsten Spohr den Ausbau am "Franz Josef Strauß"-Flughafen bereits erstmals angekündigt. Das Unternehmen will damit ihre Kapazität im internationalen Flugverkehr um bis zu zehn Millionen Passagiere pro Jahr erhöhen. Der Erweiterungsbau des von der Lufthansa mit betriebenen Terminals 2 soll im Jahr 2035 in Betrieb gehen.
München ist nach Frankfurt die zweite Drehscheibe der Lufthansa für den internationalen Flugverkehr, zwei Drittel der Passagiere sind Umsteiger, die von anderen Flughäfen kommen. Anders als in Frankfurt ist die Lufthansa jedoch Mitbetreiberin des zweiten Münchner Terminals. Damit hat das Unternehmen größere Möglichkeiten, Planung und Betrieb nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Am zweiten Terminal landen und starten auch die Tochter- und Partner-Fluggesellschaften der Lufthansa.
Was ist mit der dritten Startbahn?
Im Gegensatz zu der Erweiterung des Terminals ist ein anderes Projekt am Münchner Flughafen aber weiter höchst umstritten. Umweltschützer und Anwohner lehnen den Bau einer dritten Startbahn seit Jahren kategorisch ab. CSU und Freie Wähler hatten bei ihren Koalitionsverhandlungen das Projekt auf Eis gelegt, da sie sich nicht auf den Ausbau einigen konnten. Die Regierung von Oberbayern hatte dem Flughafen ein ewiges Baurecht erteilt. Spohr hatte jüngst aber schon erklärt, dass in Zukunft eine dritte Startbahn benötigt werde.
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Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
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