Großeinsatz an Gymnasium
Hinweise auf Amoklage in Schongau: Täter hatte auch Schusswaffe dabei
Aktualisiert:
von Magdalena FürstEinsatzwagen vor dem Gymnasium in Schongau.
Bild: © Lennart Preiss/dpa
Zahlreiche Polizisten sind an einer Schule in Schongau in Oberbayern im Einsatz. Mehrere Menschen sind dort verletzt worden. Viele Fragen sind noch offen.
+++ 08. Juli, 15:37
Täter nach ersten Erkenntnissen auch mit Schusswaffe bewaffnet
Der nach einer möglichen Amoktat an einer Schule in Bayern festgenommene Täter war nach Worten von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) nach ersten Erkenntnissen auch mit einer Schusswaffe bewaffnet. "Wir gehen von einem Täter aus, der hier mit Messer und auch einer Schusswaffe unterwegs war", sagte Herrmann am Rande einer Veranstaltung der CSU-Fraktion am Chiemsee. Zunächst wurde nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aber keine Schusswaffe gefunden, wohl aber Munition.
Einen weiteren Täter gibt es nach Worten Herrmanns nach derzeitigem Stand nicht. Zeitweilig habe es zwar entsprechende Gerüchte gegeben, sagte er. Dafür gebe es aber keine belastbaren Hinweise. Die Polizei war am Nachmittag noch damit beschäftigt, das Gelände abzusuchen.
+++ 08. Juli, 15:09
16-Jähriger festgenommen
Der mutmaßliche Täter sei nach dem Vorfall in Schongau festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Laut der Polizeisprecherin handelt es sich um einen 16-Jährigen. Auch bei ihm blieb zunächst unklar, ob er am Welfen-Gymnasium, auf dessen Gelände sich der Vorfall ereignete, zur Schule ging. Zu einer möglichen Tatwaffe äußerte sich die Sprecherin zunächst nicht.
Bei einer möglichen Amoktat an einem Gymnasium in Oberbayern sind laut einer Polizeisprecherin mindestens zwei Mädchen schwer verletzt worden. Die beiden seien ins Krankenhaus gebracht worden, sagte die Sprecherin. Ob sie in Lebensgefahr schwebten, blieb zunächst unklar. Auch ob die beiden Mädchen Schülerinnen des Gymnasiums sind, müsse noch geklärt werden, sagte die Polizeisprecherin.
+++ 08. Juli, 14:58
Mindestens zwei Schwerverletzte bei möglicher Amoklage
Bei der möglichen Amoktat an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau sind laut einer Polizeisprecherin mindestens zwei Mädchen schwer verletzt worden. Der festgenommene Verdächtige sei 16 Jahre alt, sagte die Polizeisprecherin.
+++ 08. Juli, 14:50
Mehrere Rettungshubschrauber im Einsatz
Nach Angaben der ADAC-Luftrettung sind wegen der möglichen Amoklage an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau mehrere Rettungshubschrauber im Einsatz. Insgesamt sechs Hubschrauber seien beteiligt, vier davon von der ADAC-Luftrettung, sagte ein Sprecher. Einer der vier Helikopter sei zur Versorgung von Verletzten genutzt worden.
Wie viele Menschen - und wie schwer - bei dem Vorfall am Welfen-Gymnasium in Schongau verletzt wurden, blieb zunächst weiter unklar. Ein Polizeisprecher sprach zunächst lediglich von einer einstelligen Zahl an Verletzten.
+++ 08. Juli, 14:39
Anlaufstelle für Angehörige und Schüler bei Feuerwehr eingerichtet
Die Polizei hatte zuvor mitgeteilt, dass sie mit zahlreichen Beamten am Welfen-Gymnasium in Schongau im Einsatz sei. Zum Grund äußerten sich die Beamten zunächst nicht. Allerdings wurden die Menschen vor Ort aufgerufen, das Areal zu meiden. Für Angehörige und Eltern von Schülerinnen und Schülern wurde eine Anlaufstelle am Feuerwehrhaus eingerichtet.
Schongau ist eine Kleinstadt am Ufer des Lechs im westlichen Oberbayern mit mehr als 12.000 Einwohnern. Das Welfen-Gymnasium liegt nur wenige Hundert Meter von Altstadt und Lech entfernt. Laut Internetseite werden dort etwa 800 Schüler von mehr als 80 Lehrkräften unterrichtet. In direkter Nachbarschaft gibt es auch eine Grund-, Mittel- und Realschule.
In Bayern laufen die letzten Wochen des Schuljahres. Abiturienten haben bereits vor knapp zwei Wochen, am 26. Juni, ihre Zeugnisse erhalten, bei den restlichen Schülern steht dies am 31. Juli an.
+++ 08. Juli, 14:12
Vieles deutet auf Amoklage hin
Nach einem Vorfall mit mehreren Verletzten und einer Festnahme an einem Gymnasium in Oberbayern deutet laut einem Polizeisprecher vieles auf eine Amoklage hin. Der mutmaßliche Täter sei nach dem Vorfall in Schongau festgenommen worden, teilte die Polizei mit.
Wie viele Menschen wie schwer verletzt wurden, blieb zunächst unklar. Ein Polizeisprecher sprach von einer einstelligen Zahl.
Zahlreiche Beamten am Welfen-Gymnasium im Einsatz
Die Polizei hatte zuvor mitgeteilt, dass sie mit zahlreichen Beamten am Welfen-Gymnasium in Schongau im Einsatz sei. Zum Grund äußerten sich die Beamten zunächst nicht. Allerdings wurden die Menschen vor Ort aufgerufen, das Areal zu meiden. Für Angehörige und Eltern von Schülerinnen und Schülern wurde eine Anlaufstelle am Feuerwehrhaus eingerichtet.
Schongau ist eine Kleinstadt am Ufer des Lechs im westlichen Oberbayern mit mehr als 12.000 Einwohnern.
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Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
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