Fußball-Bundesliga

Harry Kane beim FC Bayern: Rummenigge nennt ein "klares Ziel"

Veröffentlicht:

von Josefine Enke

Typisches Bayern-Bild: Harry Kane beim Torjubel. (Archivbild)

Bild: Federico Gambarini/dpa


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Der 100-Millionen-Euro-Transfer von Harry Kane hat sich für den FC Bayern als gutes Geschäft erwiesen. 2027 läuft der Vertrag des Engländers aus. Es soll aber nicht das Ende in München sein.

Vertragsverlängerung als klares Ziel

Der frühere Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat konkrete Vertragsgespräche des FC Bayern München mit Torjäger Harry Kane nach dem Saisonende angekündigt. Und dann gibt es für den deutschen Fußball-Meister nur eine Stoßrichtung: "Mit dem klaren Ziel, seinen Vertrag zu verlängern", sagte Rummenigge im Interview mit dem Internetportal "t-online". 

Kane war im Sommer 2023 für die Münchner Rekordablöse von 100 Millionen Euro von Tottenham Hotspur verpflichtet worden. In 141 Spielen für den FC Bayern hat der Kapitän der englischen Nationalmannschaft 138 Tore erzielt. 

"Harry Kane zu holen, war ein wichtiger Coup"

"Harry Kane zu Bayern München zu holen, war ein wichtiger Coup in der Geschichte des Clubs", sagte der langjährige Vorstandsvorsitzende Rummenigge (70), der dem Aufsichtsrat des FC Bayern angehört, vor den Halbfinalspielen in der Champions League gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain. 

"Es ist ja bekannt, dass er eine Ausstiegsklausel hatte. Die hat er nicht gezogen und damit signalisiert, dass er auf jeden Fall in München bleibt. Und jetzt werden die zuständigen Verantwortlichen im operativen Bereich – so ist das besprochen – irgendwann nach der Saison Gespräche mit ihm führen." 

Unter Trainer Vincent Kompany habe Kane noch einmal "eine Transformation" vollzogen, erklärte Rummenigge. Und zwar von einem Angreifer, der viele Tore geschossen habe zu einem "spielenden Stürmer". Und das sei für das Bayern-Spiel "sehr wichtig".

Wichtig ist für die Münchner auch Michael Olise. Rummenigge erklärte den 24 Jahre alten französischen Nationalspieler quasi für unverkäuflich. Man habe bei den Bayern mal entschieden, dass "wir in Zukunft keinen Spieler mehr verkaufen werden, den wir sportlich vermissen würden. Und dieses ungeschriebene Gesetz gilt bis heute. Für einen Spieler wie Olise gibt es kein Preisschild, das uns zucken lassen würde."

Rummenigge lobt Nachfolger Dreesen

Rummenigge äußert in dem Interview zudem höchste Wertschätzung für den aktuellen Vorstandschef Jan-Christian Dreesen (58), der im Mai 2023 Oliver Kahn nachfolgte. "Im Nachhinein muss man sagen, man hätte ihn von Anfang an als meinen Nachfolger installieren sollen", sagte Rummenigge. Über viele Jahre hatte er mit Finanzfachmann Dreesen im Vorstand zusammengearbeitet. 

Dreesens Vertrag läuft in einem Jahr aus, die Zeichen stehen aber längst auf Verlängerung. "Der Verein darf sich jetzt wieder glücklich schätzen. Jan hat in den letzten zwei Jahren auch extrem an den Finanzen gearbeitet, denn wir waren bei der Payroll auf dem völlig falschen Weg - und sind jetzt wieder auf dem richtigen. Dazu ist in den Verein auch dank ihm wieder Ruhe eingekehrt."

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Verwendete Quelle:

Nachrichtenagentur dpa


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