Tradition beim Zweitnamen
Felix und Sophia: Das sind die beliebtesten Babynamen in Bayern
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von Magdalena FürstAuf einer Straße steht mit Kreide "Felix" und "Sophia" geschrieben.
Bild: Lando Hass/dpa
Die Vornamen Felix und Sophia sind in Bayern im Trend. Doch wo sind Maximilian und Katharina?
Felix und Sophia weiterhin beliebteste Vornamen in Bayern
Felix und Sophia haben in Bayern einen Lauf - zumindest bei Babys. Wie schon im Vorjahr waren das auch 2025 die beliebtesten Vornamen bei Neugeborenen im Freistaat, wie aus einer Statistik der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden hervorgeht.
Danach folgen bei den Buben der bundesweite Spitzenreiter Noah und Elias. Bei den Mädchen sind es Emma und Emilia - im Vorjahr noch in umgekehrter Reihenfolge.
Wo ist Maximilian?
Und der bislang in Bayern äußerst beliebte und sehr traditionsreiche Maximilian, 2024 immerhin noch auf Rang drei? Der schaffte es 2025 nicht mal mehr in die Top Ten der Erstnamen. Hier finden sich auf Platz vier bis zehn Leon, Leo, Lukas, Jakob, Anton, Louis und Paul. Bei den Mädchen sind es Hanna, Marie, Leonie, Lina, Klara, Mia und Louisa. Die früher gerne genommene Katharina taucht hier nicht mehr auf.
Tradition beim Zweitnamen
Doch ganz ohne Tradition geht es in Bayern dann doch nicht, selbst wenn die ersten Namen eher kurz und wenig bairisch daherkommen. Das sei so eine Mode, dass der Erstname kürzer sei, hieß es dazu von der GfdS. Bei Zweitnamen entschieden sich Eltern dann auch gerne für etwas Längeres.
Tatsächlich punkten bei den Folgenamen althergebrachte Namen: Im Süden Deutschlands setzt sich hier bei männlichen Babys der vor allem in katholischen Regionen beliebte Josef oder Joseph durch, dem am 19. März sogar ein eigener Josefitag gewidmet ist. Auch der einst so populäre Maximilian taucht auf, auf Platz drei hinter Alexander. Bei den Mädchen finden sich unter anderem Anna (Platz 4), Katharina oder Catharina (auf Platz 7) und Elisabeth (Platz 6).
Allerdings gibt es bei den Folgenamen nach Angaben der GfdS keine eigene Bayern-Statistik. In die Region Süd fließen deshalb auch Teile von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ein. Die bayerischen Landkreise Würzburg, Bamberg, Hof und Aschaffenburg dagegen sind nicht berücksichtigt.
Die GfdS veröffentlicht seit 1977 eine jährliche Liste über die in Deutschland am häufigsten vergebenen Vornamen. Grundlage sind diesmal Daten von etwa 750 Standesämtern, die der Gesellschaft insgesamt fast 830.000 Eintragungen übermittelten. Auf diese Weise seien fast 91 Prozent aller im Jahr 2025 in Deutschland vergebenen Vornamen erfasst.
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Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
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