Europaweit gesucht

Cannabis im Millionenwert: Mutmaßlicher Drogenhändler bei Lindau gefasst

Veröffentlicht:

von Magdalena Fürst

Ein Polizeiwappen auf einem Kleidungsstück.

Bild: Katharina Kausche/dpa


Die Bundespolizei kontrolliert ein Auto an der deutschen Grenze. Dabei geht ihr ein Mann ins Netz, der Cannabis im Wert von 1,5 Millionen Euro in Umlauf gebracht haben soll.

29-Jähriger zur Festnahme und Auslieferung an Österreich ausgeschrieben

Ein 29-Jähriger ist wegen Cannabishandels im Millionenwert zur Festnahme und Auslieferung an Österreich ausgeschrieben worden. Der Mann wurde europaweit wegen Betäubungsmitteldelikten gesucht, wie die Bundespolizei mitteilte.

Der 29-Jährige war demnach Beifahrer eines Autos, das auf der A96 am Grenzübergang bei Lindau (Bodensee) kontrolliert wurde. Er stehe im dringenden Verdacht, Mitglied einer kriminellen Vereinigung zu sein, und soll unter anderem dazu beigetragen haben, Cannabis im Wert von über 1,5 Millionen Euro in Umlauf gebracht zu haben.

Unerlaubte Mengen an Anabolika im Wagen

Bei der Kontrolle hatte der 29-Jährige laut Bundespolizei 1,1 Gramm Cannabis dabei. Dessen Einfuhr nach Deutschland ist verboten. Der Fahrer des Wagens hatte den Angaben zufolge unerlaubte Mengen an Anabolika dabei.

Die Verstöße gegen das Cannabis- und das Anti-Doping-Gesetz wurden demnach an die Bundeszollverwaltung übergeben. Die Bearbeitung des europäischen Auslieferungshaftbefehls gegen den Beifahrer verbleibe bei der Bundespolizei. Es sei geplant, den 29-jährigen Mann am Amtsgericht Kempten vorzuführen und ihn anschließend nach Österreich auszuliefern.

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Verwendete Quelle:

Nachrichtenagentur dpa


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