Nach Vermittlungen für Kaschmir
Thailand-Kambodscha-Konflikt: Trump drängt auf schnelle Waffenruhe
Veröffentlicht:
von dpaUS-Präsident Donald Trump drängt auf Frieden in Südostasien.
Bild: Jacquelyn Martin/AP/dpa
In Südostasien spitzte sich in den vergangenen Tagen eine bewaffnete Auseinandersetzung zwischen Thailand und Kambodscha zu. US-Präsident Donald Trump lenkt auch hier als Friedensvermittler ein.
Nach der Eskalation des Konflikts zwischen Kambodscha und Thailand drängt US-Präsident Donald Trump auf eine Waffenruhe - und zeigt sich nach Gesprächen mit beiden Seiten optimistisch. "Sie haben zugestimmt, sich unverzüglich zu treffen und schnell eine Waffenruhe und letztendlich FRIEDEN auszuarbeiten!", schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. "Es war mir eine Ehre, mit beiden Ländern zu verhandeln."
Zuvor hatte Trump in separaten Telefonaten mit dem kambodschanischen Ministerpräsidenten Hun Manet und dem thailändischen Übergangsministerpräsidenten Phumtham Wechayachai gesprochen. "Zufälligerweise verhandeln wir gerade mit beiden Ländern über unsere Handelsbeziehungen, aber wir wollen mit keinem der beiden Länder einen Deal schließen, wenn sie kämpfen – und das habe ich ihnen auch gesagt!", schrieb Trump.
Der Konflikt zwischen den beiden südostasiatischen Nachbarn schwelt seit Jahrzehnten - und war seit Donnerstag gefährlich eskaliert. Nach Schusswechseln an der Grenze hatte das thailändische Militär eigenen Angaben zufolge Kampfjets gegen kambodschanische Stellungen eingesetzt. Kambodscha reagierte mit Artilleriefeuer, auch auf Wohngebiete. Unter anderem wurden eine Tankstelle und ein Krankenhaus getroffen. Wer zuerst schoss, ist weiter unklar. Beide Seiten weisen sich gegenseitig die Schuld zu.
Trump zieht Parallele zu Indien-Pakistan-Konflikt
Trump, der gerade Schottland besucht, betonte auf Truth Social, er versuche, eine komplexe Situation zu vereinfachen. Viele Menschen würden getötet, es erinnere ihn sehr an den jüngsten Konflikt zwischen Pakistan und Indien, den man erfolgreich beigelegt habe. Trump hatte in dem Konflikt zwischen den beiden Atommächten nach eigener Darstellung eine Waffenruhe vermittelt, die im Mai verkündet wurde. Pakistan erklärte daraufhin, Trump wegen seiner Vermittlerrolle für den Friedensnobelpreis vorzuschlagen - Indien bestritt dagegen, dass die USA vermittelt hätten.
Mehr News

Züge entgleisen
Mehr als zehn Verletzte: Stadtbahnen stoßen in Hannover zusammen

Verblüffende Studie
Methanabbau: Vulkanausbruch als Testlabor für neue Messmethode

Wettervorhersage
Wetter in Bayern: Temperaturen gehen leicht zurück

Waldbrandgefahr in Bayern
Waldbrände in der Oberpfalz: Forstministerin mahnt zur Vorsicht

Fahrlässige Tötung?
Tödlicher Unfall in Dinslaken: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Autofahrerin

Dutzende Verletzte
Brandkatastrophe in Kenia: Wohl mindestens 16 Tote in Mädcheninternat

Ermittlung in Mittelfranken
Streit auf Baustelle in Burgsalach eskaliert: Kollege in den heißen Asphalt gedrückt

Unfall in Niederbayern
Fahrradunfall in Konzell: 17-Jähriger an Verletzungen gestorben

Zoff mit Medien
Epstein-Bericht: Trump verschärft Klage gegen "Wall Street Journal"

