Russischer Angriffe
Schwere Nacht für Kiew: Russland setzt Luftangriffe fort
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von dpaNahezu täglich werden Ziele in der Ukraine mit russischen Kampfdrohnen angegriffen. (Archivbild)
Bild: Evgeniy Maloletka/AP
Kiew hat erneut eine Nacht schwerer russischer Angriffe erlebt. Laut Bürgermeister Vitali Klitschko wurden mehrere Gebäude zerstört, zudem gibt es zahlreiche Verletzte.
Russlands Militär hat die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht ukrainischen Angaben zufolge erneut massiv angegriffen. Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, sprach am frühen Morgen auf der Plattform Telegram von andauernden massiven Raketen- und Drohnenangriffen auf mehrere Bezirke der Hauptstadt, bei denen mindestens fünf Menschen verletzt worden seien. Ein fünfstöckiges Wohnhaus sei in Teilen zerstört worden, auch andere Gebäude und Autos seien durch herabfallende Trümmer von Drohnen in Brand geraten.
Das Nachrichtenportal "The Kyiv Independent" berichtete unter Verweis auf Behördenvertreter, Russland habe mit einem massiven Raketen- und Drohnenangriff auch andere ukrainische Städte ins Visier genommen. Aus Kiew, Saporischschja und Chmelnyzkyj seien Explosionen gemeldet worden. In Saporischschja habe der Angriff eine Schule beschädigt und einen Brand in einem Hochhaus verursacht, berichtete das Portal unter Berufung auf den regionalen Gouverneur, Iwan Fedorow. Vier Menschen in der Stadt seien verletzt worden.
Russland führt seit mehr als dreieinhalb Jahren einen vernichtenden Angriffskrieg gegen die Ukraine. Umgekehrt nehmen die ukrainischen Verteidiger auch immer wieder Ziele im Nachbarland ins Visier und attackieren vor allem Energieanlagen. Die Opfer in der Zivilbevölkerung und das Ausmaß der Schäden in der Ukraine sind allerdings um ein Vielfaches größer als in Russland. Die Forderungen, die Kremlchef Wladimir Putin im Gegenzug für ein Ende des von ihm begonnen Angriffskriegs stellt, kommen einer vollständigen Kapitulation der Ukraine gleich.
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