Ukraine-Krieg
Schwarzes Meer wird immer mehr zum Schlachtfeld: Ukraine trifft Russlands Küste empfindlich
Aktualisiert:
von Christopher Schmitt:newstime
Wieder russische Angriffe auf die Ukraine (11. August)
Videoclip • 33 Sek • Ab 12
Die Ukraine nimmt die russische Schwarzmeerküste ins Visier. Einer der größten ukrainischen Drohnenattacken seit Kriegsbeginn trifft russischen Angaben zufolge auch zivile Ziele.
Das Wichtigste in Kürze
Mit einer der größten Drohnenoffensiven seit Beginn des Krieges hat Kiew ums Schwarze Meer russische Ziele angegriffen.
Über 500 Drohnen waren im Einsatz, russischen Angaben zufolge ist ein achtjähriges Kind bei den Angriffen ums Leben gekommen.
Unter anderem wurden Ziele in der Hafenstadt Noworossijsk ins Visier genommen.
Die russische Schwarzmeerküste ist in der Nacht zum Mittwoch (12. August) Schauplatz einer der heftigsten ukrainischen Drohnenoffensiven seit Kriegsbeginn geworden. Im Zentrum der Attacke stand die strategisch bedeutsame Hafenstadt Noworossijsk, wo Explosionen den Marinehafen, das Handelsareal und das für Russlands Kriegsfinanzierung zentrale Ölverladeterminal erschütterten.
Ein achtjähriges Kind wurde nach Angaben des Gouverneurs Wenjamin Kondratjew getötet, acht weitere Menschen seien verletzt worden. Kondratjew berichtete von massiven Zerstörungen an 21 Wohngebäuden und vier Betrieben in Noworossijsk. Im nahegelegenen Küstenort Temrjuk kam demnach ein Mann ums Leben, während aus Anapa und Gelendschik ebenfalls Schäden gemeldet wurden.
Auch in den News:
Über 500 Drohnen im Einsatz
Das russische Verteidigungsministerium sprach von einer außergewöhnlich großen Angriffswelle: Über Nacht seien 502 ukrainische Kampfdrohnen abgefangen worden – eine im Vergleich zu früheren Attacken bemerkenswert hohe Zahl. Die NASA-Brandmeldesysteme registrierten Feuer an den getroffenen Hafenanlagen, was das Ausmaß der Zerstörung dokumentiert.
Schwarzmeerflotte unter Dauerbeschuss
Auch die Hafenstadt Sewastopol auf der 2014 von Russland annektierten Krim meldete heftige Angriffe. Noworossijsk hat als Stützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte seit Kriegsbeginn massiv an Bedeutung gewonnen, nachdem Moskau gezwungen war, den Großteil seiner Schiffe von der Krim zu verlegen.
Vergeltung für russische Attacken
Die Ukraine antwortete damit auf nächtliche russische Luftschläge, die unter anderem die südukrainische Stadt Saporischschja trafen. Dort brach nach Behördenangaben ein Großbrand in einem Baumarkt aus, der zu weitreichenden Stromausfällen führte. Die Ukraine verteidigt sich seit fast viereinhalb Jahren gegen die großangelegte russische Invasion.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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