Keine Trendwende für Merz

Schwarz-Rot fällt in Umfrage zurück – Grüne legen deutlich zu

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von Max Strumberger

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Neue Umfrage: Grüne ziehen an der SPD vorbei

Videoclip • 01:21 Min • Ab 12


Neue Umfragedaten zeigen schwache Werte für Schwarz-Rot und massive Unzufriedenheit mit Friedrich Merz. Da hilft selbst der Rücktritt von Jens Spahn wenig.

Das Wichtigste in Kürze

  • Auch nach dem Umbau des Kabinetts bleibt die Lage für Friedrich Merz schwierig.

  • Der aktuelle INSA-Sonntagstrend zeigt: Schwarz-Rot verliert deutlich im Vergleich zur Bundestagswahl.

  • Vor allem die SPD gerät weiter unter Druck und fällt hinter die Grünen.

Trotz des Rücktritts von Jens Spahn und des anschließenden Kabinettsumbaus von Kanzler Friedrich Merz bleibt der erhoffte Stimmungsumschwung für die Bundesregierung aus. Im aktuellen INSA-"Sonntagstrend" kommt Schwarz-Rot nur auf 33 Prozent – deutlich weniger als die 45 Prozent bei der Bundestagswahl 2025. CDU und CSU stagnieren bei 21 Prozent, gleichzeitig rutscht die SPD um einen weiteren Punkt auf nur noch 12 Prozent ab.

Damit fallen die Sozialdemokraten jetzt deutlich hinter die Grünen zurück, die sich gleichzeitig um einen Prozentpunkt auf nun 14 Prozent verbessern. Sie sind laut der Umfrage aktuell die drittstärkste Kraft.


AfD bleibt stärkste Kraft

An der Spitze behauptet sich weiterhin die AfD mit 28 Prozent, auch wenn sie im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt verliert. Die Linke erreicht in der aktuellen Erhebung 11 Prozent, BSW und FDP kommen jeweils auf 4 Prozent.
Auch für Kanzler Merz gibt es keinen Befreiungsschlag. 75 Prozent der Befragten sind laut INSA mit seiner Arbeit unzufrieden, nur 18 Prozent zeigen sich zufrieden. Gleiches gilt für Schwarz-Rot im Allgemeinen: Nur 19 Prozent äußern sich zufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung, 74 Prozent zeigen sich unzufrieden.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

"Bild.de"

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