Bundesanwaltschaft

Für Putin gearbeitet? Festnahme von mutmaßlichem Russland-Spion in Berlin

Veröffentlicht:

von Christopher Schmitt

:newstime

Russische Drohnen spionieren in Deutschland (29. August)

Videoclip • 01:19 Min • Ab 12


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In der Bundeshauptstadt Berlin hat die Bundesanwaltschaft einen Mann festnehmen lassen. Er soll von Deutschland aus für Russland spioniert haben.

Spionage für Wladimir Putin? Die Bundesanwaltschaft hat am Dienstag (28. April) in Berlin einen mutmaßlichen Spion festnehmen lassen, der in Diensten Russlands gestanden haben soll. Laut Karlsruher Behörde soll der Mann "spätestens seit Mai 2025" von Deutschland aus "fortlaufend in Kontakt zu einem russischen Geheimdienst" gestanden haben. Er wurde von Beamt:innen des Bundeskriminalamts gefasst.

Den Angaben zufolge ließ der Kasache seinem Führungsoffizier unter anderem Informationen über Deutschlands militärische Ukraine-Unterstützung sowie über die deutsche Rüstungs- und Verteidigungsindustrie zukommen. Besonders Unternehmen, die Drohnen und Roboter entwickeln, seien demnach im Fokus gestanden.

Kasache wird Ermittlungsrichter vorgeführt

Zusätzlich soll der Verdächtige wiederholt Fotos von öffentlichen Gebäuden in Berlin oder von militärischen Konvois auf Autobahnen weitergeleitet haben. Auch von dem "Konvoi eines NATO-Staates" habe er Bilder gemacht. Über geeignete Sabotageobjekte in Deutschland soll er seinen Kontaktmann beim russischen Geheimdienst ebenfalls informiert haben. Außerdem habe er das Angebot übermittelt, selbst Personen für die Sabotage- und Spionagetruppe anzuwerben.

Am Mittwoch (29. April) soll der mutmaßliche Spion dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden. Dieser eröffnet den Haftbefehl und fällt die Entscheidung über eine mögliche Untersuchungshaft.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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