Verteidigungsminister auf US-Reise
Pistorius macht Rüstungsdeal mit den USA fix
Veröffentlicht:
von Benedikt Rammer:newstime
Top-Ökonom warnt: Pistorius rüstet falsch auf
Videoclip • 01:07 Min • Ab 12
Rüstungskooperation, UN-Missionen und Tarnkappenjets: Bei seinem USA-Besuch stehen für den Verteidigungsminister zentrale Sicherheitsthemen auf der Agenda. Zum Auftakt besiegelt er eine engere Zusammenarbeit bei Rüstungsprojekten.
Das Wichtigste in Kürze
Pistorius und Hegseth vereinbaren eine engere Kooperation bei Rüstungsprojekten.
Geplant sind gemeinsame Entwicklung, Produktion und Instandhaltung von Waffen.
Beide Länder wollen Lieferketten stärken und den Technologietransfer erleichtern.
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und sein US-Amtskollege Pete Hegseth haben eine Absichtserklärung über verstärkte Zusammenarbeit bei Rüstungsprojekten unterzeichnet. "Deutschland und die Vereinigten Staaten sind sich einig, dass die aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen eine robuste und zum gegenseitigen Nutzen eng verzahnte Verteidigungsindustriebasis auf beiden Seiten des Atlantiks erfordern", teilte das deutsche Verteidigungsministerium zu dem Treffen in Washington mit.
USA und Deutschland wollen sich gegenseitig ergänzen
Beide Länder verfügten über leistungsstarke Verteidigungsindustrien, die sich bei der Herstellung hochmoderner Waffensysteme, Komponenten und komplexer Munition künftig noch stärker ergänzen könnten und sollten, hieß es weiter.
Der hohe Bedarf an Rüstungsgütern erfordere erhöhte Produktionskapazitäten, kurze Lieferzeiten und eine verlässliche Versorgung auf beiden Seiten des Atlantiks, um die Versorgungssicherheit und Einsatzfähigkeit der Allianz zu gewährleisten.
Auch in den News:
Auch Zusammenarbeit bei Forschung geplant
Die Absichtserklärung setze einen politischen Rahmen für künftige Projekte, so das Ministerium. Es gehe um Entwicklung, Produktion, Lizenzfertigung und Instandhaltung von Rüstungsgütern. Ziel sei zudem eine Stärkung der Lieferketten, die Überprüfung der Regelungen zum Technologietransfer sowie die verstärkte Zusammenarbeit bei Forschung und Entwicklung.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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