Moskau
Lob aus dem Kreml für ausbleibende US-Waffenlieferungen an Kiew
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von dpaKremlsprecher Dmitri Peskow sieht mit dem Waffen-Lieferstopp der USA an die Ukraine das "Ende der militärischen Spezialoperation" Russlands in der Ukraine.
Bild: Ulf Mauder/dpa
Russland behauptet immer wieder, dass der Krieg gegen die Ukraine enden könnte, wenn die westlichen Waffenlieferungen aufhörten. Deshalb gibt sich der Kreml nun zufrieden mit den USA - aber nicht mit der EU.
Russland hat den Lieferstopp einiger Waffen der USA an die Ukraine begrüßt. "Je weniger Waffen die Ukraine bekommt, desto näher ist das Ende der militärischen Spezialoperation", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Mit "militärischer Spezialoperation" bezeichnet Moskau offiziell seinen seit drei Jahren währenden Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Die USA erfüllen aus Sorge um die eigenen Bestände nicht mehr bereits zugesagte Lieferungen an die Ukraine. Betroffen seien Raketen und Munition, berichteten "Politico" und der Sender NBC News.
Peskow: Macron telefonierte ausführlich mit Putin
Nach dem Anruf des französischenPräsidenten Emmanuel Macron bei Kremlchef Wladimir Putin sprach Peskow von einem ausführlichen Gespräch, bei dem Russland seine Position dargelegt habe. Auf eine Frage, ob Macron dabei signalisiert habe, dass er auf die russischen Forderungen nach einer Berücksichtigung der "neue Realitäten" am Boden eingehe, antwortet er mit Nein. Trotzdem sei das mehr als zweistündige Gespräch eine gute Möglichkeit gewesen, sich die Positionen gegenseitig darzulegen.
Russland hatte für eine von der Ukraine, den USA und EU-Ländern vorgeschlagene Waffenruhe unter anderem gefordert, dass Kiew die Gebietsverluste in dem Krieg anerkennt und keine weiteren Waffen erhält. Die EU liefert weiter Waffen in die Ukraine und unterstützt das Land auch beim Ausbau seiner Rüstungsproduktion. Deutschland etwa finanziert die Produktion von Raketen.
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