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Klingbeil im :newstime-Sommerinterview: "Weiß nicht, ob Putin ernsthafte Friedensgespräche will"
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von Christopher Schmitt:newstime
100 Tage Koalition: Klingbeil im Gespräch
Videoclip • 14:37 Min • Ab 12
Schwarz-Rot im Realitäts-Check: Nach mehr als 100 Tagen Merz-Regierung ziehen wir Bilanz und sprechen mit Finanzminister Lars Klingbeil. Sehen Sie das Sommerinterview mit dem SPD-Chef hier kostenlos auf Joyn.
"Es ist schon eine Herausforderung, in diesen Zeiten Verantwortung zu tragen", sagt Lars Klingbeil (SPD). Als Vizekanzler, Bundesfinanzminister und SPD-Chef sollte er wissen, wovon er spricht. Innen- wie außenpolitisch steht Schwarz-Rot vor massiven Herausforderungen.
Im :newstime-Sommerinterview konfrontieren Moderatorin Claudia von Brauchitsch und Heiko Paluschka, Leiter des Hauptstadtstudios in Berlin, Klingbeil mit den drängenden Fragen der Zeit: zur Ukraine, zum Haushaltsloch und zu den Uneinigkeiten in der Regierung.
Nachdem die USA der Ukraine nach dem Gipfel in Washington Sicherheitsgarantien zugesichert hatten, wird intensiv über einen möglichen Einsatz deutscher Soldat:innen vor Ort diskutiert - nach einem Friedensbeschluss, um diesen zu sichern.
"Es ist noch zu früh, solche Antworten jetzt auch zu geben", findet Klingbeil. Gerade sei es erstmal gut, dass es zu ernsthaften Gesprächen komme. "Ich weiß noch nicht genau, ob Putin am Ende ernsthafte Friedensgespräche will", blickt der SPD-Chef kritisch Richtung Kreml. Am Ende sei das Wichtigste, dass der Frieden komme, das Töten aufhöre, "und die Ukraine auch eine Sicherheit hat, dass sie in Zukunft nicht mehr angegriffen wird".
Die Initiative von Kanzler Friedrich Merz (CDU) im Ukraine-Krieg lobt Klingbeil dabei ausdrücklich. "Wir sind eine Führungskraft in Europa." Deutschland müsse eine starke Rolle spielen. "Wir dürfen uns in Europa nicht mit dem Katzentisch zufriedengeben."
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Wie die Milliarden-Lücke schließen?
Neben den neusten Entwicklungen im Ukraine-Krieg spricht Lars Klingbeil im :newstime-Sommerinterview in Berlin auch über die Milliarden-Lücke im Bundeshaushalt - und seine Ideen, wie man sie schließen könnte. Dabei kommen auch mögliche Steuererhöhungen für Besserverdienende sowie das Bürgergeld zur Sprache.
Mit von Brauchitsch und Paluschka spricht der SPD-Chef zudem auch über die schwachen Umfragewerte seiner Partei ("Wir rollen den Stein gerade den Berg rauf"), Vertrauen in der Politik sowie den Spagat zwischen Familienleben und dem fordernden Polit-Betrieb in Berlin.
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