Trilaterales Treffen
Friedensgespräche laut Selenskyj nun in der nächsten Woche
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von dpaDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat trilaterale Gespräche für kommende Woche in Abu Dhabi angekündigt.
Bild: Mindaugas Kulbis/AP/dpa
Ukrainer und Russen wollten an diesem Sonntag in Abu Dhabi weiter über ein mögliches Kriegsende verhandeln. Nun kündigt Präsident Selenskyj trilaterale Gespräche für kommende Woche an.
Das Wichtigste in Kürze:
Die nächsten Gespräche zwischen der Ukraine, Russland und US-Unterhändlern sollen in der kommenden Woche stattfinden.
Es ist unklar ob die für heute angekündigten Friedensgespäche stattgefunden haben.
Russland setzte in der Nacht die Angriffe auf die Ukraine fort.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat für kommende Woche neue Gespräche über eine Beendigung des russischen Angriffskrieges in Abu Dhabi angekündigt. "Die Termine für die nächsten trilateralen Treffen stehen fest – 4. und 5. Februar in Abu Dhabi", teilte er bei Telegram mit. Es habe einen entsprechenden Bericht seines Verhandlungsteams erhalten. Trilaterale Gespräche - also zwischen ukrainischen und russischen Vertretern sowie US-Unterhändlern - hatte es vergangenes Wochenende bereits in Abu Dhabi gegeben.
"Die Ukraine ist bereit für eine substanzielle Diskussion, und wir sind an einem Ergebnis interessiert, das uns einem echten und würdigen Ende des Krieges näher bringt", teilte Selenskyj mit.
Ukrainer und Russen hatten für diesen Sonntag angekündigt, in Abu Dhabi ihre vor einer Woche nach langer Zeit begonnenen direkten Verhandlungen über eine Beendigung des Krieges wieder aufzunehmen. Es war unklar, ob es dort zu einem Treffen kam. Der Kreml in Moskau und Selenskyj hatten den Termin zwar angekündigt, aber - wie vorige Woche - weder einen genauen Ort noch einen Zeitpunkt genannt.
Russland erklärte sich zwar vor dem Hintergrund der Verhandlungen auf Bitte von US-Präsident Donald Trump bereit, wegen der extremen Kälte und der ohnehin großen Schäden in Kiew und anderen Städten von neuen Angriffen auf die Energieinfrastruktur des Landes zeitweilig abzusehen. Die Vereinbarung sollte nach russischen Angaben zunächst nur bis Sonntag gelten, um auch eine gute Grundlage für die Verhandlungen in Abu Dhabi zu schaffen. Angriffe auf andere Ziele wurden aber indes fortgesetzt.
Bei einem russischen Drohnenangriff in der Stadt Dnipro sind nach Behördenangaben in der Nacht zwei Menschen getötet worden. Ein Mann und eine Frau starben, wie Militärgouverneur Olexander Hanscha mitteilte. Es sei ein Feuer ausgebrochen. Ein Haus sei zerstört, zwei weitere Gebäude seien beschädigt worden. Die ukrainischen Luftstreitkräfte meldeten insgesamt 90 russische Drohnenangriffe im Land, insgesamt habe es gut ein Dutzend Einschläge gegeben.
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