Beinahe-Katastrophe
Flydubai-Copilot: Warnsignale gab es offenbar schon früher
Veröffentlicht:
von Damian Rausch:newstime
Netanjahu trifft Helden des Flydubai-Dramas
Videoclip • 01:05 Min • Ab 12
Nach dem dramatischen Vorfall auf einem Flydubai-Flug nach Tel Aviv rückt die Vergangenheit des verdächtigen Copiloten in den Fokus. Schon bei einem früheren Arbeitgeber soll er wegen extremistischer Ansichten vom Flugbetrieb ausgeschlossen worden sein. ABC News
Das Wichtigste in Kürze
Der Copilot soll bereits bei Oman Air wegen Sicherheitsbedenken nicht mehr fliegen dürfen.
Während eines Fluges nach Tel Aviv soll er den Kapitän angegriffen und versucht haben, die Kontrolle über die Maschine zu übernehmen.
Die Ermittler:innen untersuchen nun unter anderem, wie der Mann später dennoch als Copilot bei Flydubai eingesetzt werden konnte.
Auch in den News:
Nach dem mutmaßlichen Angriff an Bord eines Flydubai-Flugzeugs werden neue Einzelheiten über den verdächtigen Copiloten bekannt. Wie ABC News unter Berufung auf Geheimdienst- und Strafverfolgungsbeamte berichtet, war der Mann bereits während seiner Zeit bei Oman Air als mögliches Sicherheitsrisiko aufgefallen.
Dem Bericht zufolge wurde bei ihm 2024 extremistisches Material festgestellt, als er sich dort in der Ausbildung befand. Er durfte daraufhin nicht mehr fliegen, soll aber zunächst in einer Verwaltungsfunktion für die Fluggesellschaft weitergearbeitet haben.
Auch die Associated Press berichtet unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen über frühere Sicherheitsbedenken gegen den Mann. Später erhielt er dennoch eine Stelle bei Flydubai. Wie es dazu kommen konnte, ist nun Gegenstand der Ermittlungen.
Ermittler prüfen Wechsel zu Flydubai
Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie der Copilot trotz seiner Vorgeschichte wieder in einem Cockpit eingesetzt werden konnte. Nach Medienberichten beschäftigen sich Sicherheitsbehörden mehrerer Länder mit dem Fall.
Dabei soll auch geklärt werden, ob bei seiner Einstellung mögliche Warnsignale ausreichend berücksichtigt wurden und ob der Verdächtige Verbindungen zu extremistischen Gruppen hatte. Die Untersuchungen zu Motiv und Hintergründen sind noch nicht abgeschlossen.
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Kapitän trotz Verletzungen handlungsfähig
Der Vorfall ereignete sich auf einem Flug von Dubai nach Tel Aviv. Der Copilot soll seinen Kollegen im Cockpit angegriffen haben. Trotz seiner Verletzungen gelang es dem Piloten nach bisherigen Erkenntnissen, die Cockpit-Tür zu öffnen.
Daraufhin konnten mehrere Menschen an Bord eingreifen und den mutmaßlichen Angreifer überwältigen. Die Maschine wurde anschließend umgeleitet.
Reuters berichtet, dass der Verdächtige inzwischen in die Vereinigten Arabischen Emirate gebracht wurde. Dort laufen die Ermittlungen weiter. Untersucht werden insbesondere das Motiv des Mannes und mögliche extremistische Hintergründe.
Verwendete Quellen:
ABC News: "Suspect in FlyDubai incident was previously identified as security risk: Officials"
Associated Press: "Axe-wielding FlyDubai copilot had been flagged over extremism concerns, sources say"
Reuters: "What do we know about Flydubai flight 1073?"
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