Partei in der Krise
Führt Kubicki die FDP zurück in den Bundestag? Mehrheit der Deutschen bezweifelt das
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von dpa:newstime
Trendwende mit Kubicki – FDP im Aufwind (24. Mai)
Videoclip • 01:16 Min • Ab 12
Nur jeder Vierte glaubt an ein FDP-Comeback: Laut einer neuen Umfrage trauen 66 Prozent der Deutschen Wolfgang Kubicki nicht zu, die Liberalen zurück über die Fünf‑Prozent‑Hürde und in den Bundestag zu führen.
Eine Mehrheit der Deutschen glaubt einer Umfrage zufolge nicht daran, dass der mögliche künftige FDP-Chef Wolfgang Kubicki die Partei zurück in den Bundestag führen kann. Nur jeder Vierte (25 Prozent) traut der FDP ein politisches Comeback mit neuer Spitze zu, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von RTL und "Stern" zeigt. 66 Prozent glauben nicht, dass die Partei den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde schafft, neun Prozent äußern keine Meinung oder trauen sich keine Einschätzung zu.
Besonders skeptisch sind demnach Anhänger:innen von SPD (80 Prozent), Linken (76 Prozent) und Grünen (75 Prozent). Unter CDU/CSU-Anhänger:innen glauben 26 Prozent an ein Comeback der FDP, bei AfD-Anhänger:innen sind es 29 Prozent. Im Osten fällt der Optimismus mit 18 Prozent geringer aus als im Westen (26 Prozent). Forsa befragte für die nach eigenen Angaben repräsentative Umfrage am 21. und 22. Mai 1.009 Deutsche.
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Die FDP steckt in einer tiefen Krise. Bei der Bundestagswahl im Februar vergangenen Jahres scheiterte sie an der Fünf-Prozent-Hürde und flog aus dem Parlament. Sie sitzt auch nur noch in 6 von 16 Landesparlamenten. In diesem Jahr musste sie bei den Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz mit 4,4 beziehungsweise 2,1 Prozent schwere Niederlagen einstecken.
Daraufhin trat die gesamte Führung der Bundespartei zurück. Eine neue Spitze wird beim Bundesparteitag am kommenden Wochenende (30./31. Mai) in Berlin gewählt. Der bisherige Vorsitzende Christian Dürr kündigte zunächst an, erneut anzutreten. Er zog dann aber zurück, als Wolfgang Kubicki seine Kandidatur anmeldete. Neben Kubicki wollte zunächst auch Nordrhein-Westfalens FDP-Landeschef Henning Höne kandidieren, verzichtete Mitte Mai aber überraschend darauf und will nun nur erster Stellvertreter werden.
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