Statement zur Wirtschaft
Eskalation oder Einknicken? Merz reagiert auf Trumps Zoll-Drohungen
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von Christopher Schmitt:newstime
Zollstreit wegen Grönland
Videoclip • 32 Sek • Ab 12
Trump will Grönland – und übt mit neuen Zoll-Drohungen Druck aus. Wie kann sich Europa wehren, Herr Kanzler? Das Merz-Statement im kostenlosen Livestream.
Donald Trumps jüngste Zoll-Drohung ist die nächste Eskalationsstufe – das transatlantische Bündnis steht vor einer Zerreißprobe. Der US-Präsident hat im Zusammenhang mit dem Grönland-Konflikt zusätzliche Zölle gegen Deutschland sowie sieben weitere europäische Länder angekündigt. Diese beispiellose Maßnahme zielt darauf ab, den Verkauf Grönlands an die USA zu erzwingen.
Wie reagieren Deutschland und Europa? Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmaßnahmen gehen. Am Montag (19. Januar) spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zur Verabschiedung einer CDU-Erklärung mit dem Fokus auf die Wirtschaftspolitik. Hierbei wird er ab etwa 13:20 Uhr voraussichtlich Stellung zu Trumps Zoll-Plänen beziehen.
Sieh dir Merz' Statement HIER im kostenlosen Livestream auf Joyn an.
Strafzölle ab Februar angekündigt
Was Trump vorhat: Ab 1. Februar 2026 sollen zusätzliche Zölle von zehn Prozent auf alle Waren aus den betroffenen Ländern erhoben werden, eine Erhöhung auf 25 Prozent soll dann am 1. Juni erfolgen. Diese Strafzölle kommen zu dem bestehenden Zollsatz von 15 Prozent hinzu.
Neben Deutschland sind auch Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Finnland betroffen – allesamt NATO-Partner der USA.
Verwendete Quellen
Nachrichtenagentur dpa
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