Hitze in Deutschland

Wie heiß wird es wirklich? Deutschland steuert auf extreme Hitzewelle zu

Veröffentlicht:

von Benedikt Rammer

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40 Grad: Hitzewelle kommt zurück nach Deutschland

Videoclip • 01:10 Min • Ab 12


Deutschland steht vor den nächsten sehr heißen Tagen. Laut Deutschem Wetterdienst sind im Laufe der Woche regional bis zu 39 Grad möglich, dazu kommen warme Nächte und eine erhöhte Waldbrandgefahr.

Das Wichtigste in Kürze

  • Laut Tagesschau und DWD sind in Deutschland in dieser Woche regional bis zu 39 Grad möglich, besonders im Südwesten, am Oberrhein und in Franken.

  • Mit der Hitze wachsen zugleich Gesundheitsrisiken, vor allem für Ältere, Kinder, Schwangere und vorerkrankte Menschen.

  • Zusätzlich steigt wegen Trockenheit und hohen Temperaturen die Waldbrandgefahr, während zum Wochenende auch kräftige Gewitter möglich sind.

In Deutschland baut sich nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes die nächste Hitzewelle auf. Schon zu Wochenbeginn zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Nord und Süd. Während es im Norden zunächst noch wolkiger und mit rund 22 Grad vergleichsweise kühl bleibt, wird es im Süden deutlich sonniger und heißer. Die Tagesschau berichtet unter Berufung auf den DWD, dass im Südwesten zunächst bis zu 33 Grad erreicht werden können.

Zur Wochenmitte verschärft sich die Lage weiter. DWD-Meteorologe Markus Eifried sagte laut "Tagesschau": "Es wird verbreitet heiß - im Südwesten sogar sehr heiß bis 37 Grad. Angenehmer bleibt es auf Helgoland bei 25 Grad." Damit wird klar: Die Hitze erfasst weite Teile Deutschlands, auch wenn einzelne Küstenregionen vorerst etwas verschont bleiben.

Donnerstag könnte der Höhepunkt kommen

Noch heißer könnte es am Donnerstag werden. Nach Angaben der "Tagesschau" werden selbst an der See bis zu 31 Grad erwartet, am Oberrhein und in Franken sogar bis zu 39 Grad. Eifried sagte dazu laut der Quelle: "Über das Wochenende hinaus wird es sehr warm bis heiß bleiben." Das deutet darauf hin, dass die Belastung nicht nur kurz anhält, sondern sich über mehrere Tage ziehen könnte.

Auch andere Expert:innen rechnen mit extremer Wärme. Die "Bild"-Zeitung zitiert Meteorologe Dominik Jung mit den Worten: "Ein mächtiges Blockadehoch baut sich über Mitteleuropa auf. Das saugt glühend heiße Luft aus Südwesten heran." Klimatologe Dr. Karsten Brandt geht laut "Bild" sogar noch weiter. Er warnt: "Im Süden und Südwesten können die Temperaturen am Mittwoch und Donnerstag bereits das erste Mal auf 40 bis 42 Grad klettern." Diese Werte liegen allerdings über den vorsichtigeren Angaben des DWD. Verlässlicher erscheinen deshalb derzeit die offiziellen Prognosen der Wetterdienste.

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Gefahr für Gesundheit und Natur wächst

Mit der Hitze steigen auch die Risiken für die Gesundheit. Besonders gefährdet sind laut "Tagesschau" Ältere, Kinder, Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen. Problematisch sind dabei nicht nur die hohen Tageswerte, sondern auch die warmen Nächte, in denen Wohnungen kaum noch auskühlen. Die "Tagesschau" empfiehlt unter anderem viel zu trinken, leichte Kost zu essen und Innenräume möglichst kühl zu halten.

Hinzu kommt die wachsende Waldbrandgefahr. Laut "Tagesschau" galt zuletzt in Teilen Deutschlands bereits Warnstufe 4 von 5, etwa im Harz, im Jerichower Land und in der Region Wittenberg. In Brandenburg breitete sich zudem ein Waldbrand auf munitionsbelastetem Gelände bei Jüterbog weiter aus. Auch Bild verweist auf die Trockenheit und zitiert Dominik Jung mit einer klaren Warnung: "Kein offenes Feuer machen, keine Zigarettenkippe in die Natur werfen: Wald und Feld sind pulvertrocken!"

Zum Wochenende drohen auch Gewitter

Neben der Hitze könnten zum Ende der Woche auch kräftige Gewitter aufziehen. Die "Tagesschau" berichtet von möglichen einzelnen kräftigen Gewittern im Tagesverlauf. Bild schreibt sogar von "teils unwetterartigen Gewittern" und warnt vor Sturzflut- und Blitzgefahr auf ausgetrockneten Böden.

Fest steht schon jetzt: Deutschland muss sich auf mehrere belastende Sommertage einstellen. Wer kann, sollte körperliche Anstrengung in die Morgenstunden legen, ausreichend trinken und besonders auf gefährdete Menschen achten. Die kommenden Tage dürften zeigen, ob die 39-Grad-Marke des DWD hält oder ob es regional sogar noch heißer wird.


Verwendete Quellen:

Tagesschau: "Die nächste Hitzephase naht"

"Bild"-Zeitung: "Glut-Tage stehen in den Startlöchern"

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