Feuer wird größer

Waldbrand in Schramberg: Löscharbeiten durch Hanglage erschwert

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

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Einfluss des Klimawandels auf Waldbrände

Videoclip • 01:28 Min • Ab 12


Der Waldbrand in Schramberg in Baden-Württemberg breitet sich weiter aus. Zwar kämpfen bereits 250 Feuerwehrleute gegen die Flammen. Doch das steile Gelände macht den Einsatz extrem riskant.

Der zuletzt deutlich größer gewordene Brand in einem steilen Waldstück bei Schramberg (Landkreis Rottweil) lässt sich nach Angaben der Feuerwehr nur schwer löschen. "Die Einsatzkräfte können nicht näher an die Brandherde rücken, weil das Gelände es nicht zulässt", teilte der Landkreis mit. "Die Sicherheit unserer Feuerwehrleute geht vor." Insgesamt sind derzeit laut Feuerwehr 250 Einsatzkräfte am Ort des Brandes.

Es gebe inzwischen in Richtung Lauterbach eine "statische Flanke", an der sich das Feuer nicht mehr weiter bewege. Richtung Tennenbronn und Richtung Schramberg hingehen seien die Ränder dynamisch. Das Feuer hatte sich in der Nacht deutlich ausgebreitet, meldet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) weiter. Nach Angaben eines Polizeisprechers brennen inzwischen rund zehn bis zwölf Hektar Waldfläche, das ist etwa so groß wie 14 Fußballfelder. Am Sonntagabend (16. August) hatten zunächst noch etwa zwei Hektar in Flammen gestanden.

Ende der Löscharbeiten nicht absehbar

Die Feuerwehr kann dpa zufolge bislang nicht abschätzen, bis wann sie den Waldbrand im Griff und gelöscht haben wird. "Wie lange der Einsatz noch dauern wird, ist aktuell nicht absehbar", sagte André Wendel von der Feuerwehr Rottweil. Einen Tag nach den ersten Hinweisen auf einen kleinen Vegetationsbrand seien 80 Fahrzeuge im Einsatz, darunter spezielle Tanklöschautos. Die zunächst etwa 330 Feuerwehrleute wurden nach Angaben Wendels im Laufe der Nacht ausgetauscht.

Die Flammen würden derzeit von drei Seiten aus bekämpft, sagte er. So habe verhindert werden können, dass sich das Feuer vor allem in Richtung eines angrenzenden Wohngebietes ausbreitet. "Im besonders steilen Gelände gibt es aktuell zwei größere Brandstellen, die nur schwer erreichbar sind", sagte Wendel. In den Flanken seien auch noch zahlreiche Glutnester vorhanden.

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Zahlreiche Landwirte unterstützten die Löscharbeiten mit ihren Gülle- und Wasserfässern. "Um die Wasserversorgung in Schramberg-Stadt auch weiterhin sicherzustellen, kann nur begrenzt Wasser aus dem Trinkwassernetz gezogen werden", teilte der Landkreis mit. Wasser komme auch aus einem Löschteich und aus dem Freibad im Stadtteil Tennenbronn.


Verwendete Quelle:

Nachrichtenagentur dpa

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