Mecklenburg-Vorpommern
Kurioser Betrug: Mann zahlt 1.800 Euro für Samenspende-Geschäft
Veröffentlicht:
von Fabia Söllner:newstime
Falsche Steuer-Mails: So erkennen Sie Betrug
Videoclip • 01:13 Min • Ab 12
Mehrere Hunderttausend Euro für eine Samenspende: Mit diesem ungewöhnlichen Versprechen lockten Betrüger einen Mann aus Vorpommern-Greifswald. Am Ende verlor er 1.800 Euro.
Das Wichtigste in Kürze
Ein Mann sollte für eine Samenspende mehrere Hunderttausend Euro erhalten.
Vorab überwies er 1.800 Euro als angebliche Kaution.
Eine weitere Forderung über 5.000 Euro entlarvte den Betrug.
Ein Mann aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald ist auf eine ungewöhnliche Betrugsmasche hereingefallen. Eine angebliche spanische Anwaltskanzlei stellte ihm mehrere Hunderttausend Euro für eine Samenspende zur künstlichen Befruchtung in Aussicht.
Polizei warnt vor Zahlungsaufforderungen
Vor einem Treffen sollte er zunächst 1.800 Euro Kaution zahlen. Als anschließend weitere 5.000 Euro für angebliche Untersuchungen und Auflagen verlangt wurden, wurde der Mann misstrauisch.
Er suchte die genannte Berliner Kanzlei auf – dort wusste jedoch niemand etwas von dem angeblichen Vertrag. Die Polizei warnt erneut davor, Geld an unbekannte Personen zu überweisen und ungewöhnliche Zahlungsaufforderungen ungeprüft zu erfüllen.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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