Ostsee
Vor Wismar gestrandeter Buckelwal zeigt weiter letzte Lebenszeichen
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von dpa:newstime
Bürgermeister kritisiert Wal-Retter Robert Marc Lehmann
Videoclip • 01:25 Min • Ab 12
Seit Tagen liegt der verletzte Buckelwal vor Wismar. Einsatzkräfte wachen weiter über das Tier - aber die Hoffnung schwindet.
Das Wichtigste in Kürze
Seit Ende März liegt ein geschwächter Buckelwal vor Wismar auf Grund.
Einsatzkräfte kühlen das Tier rund um die Uhr mit Wassersprengern.
Doch Hoffnung auf Rettung besteht kaum noch.
Der vor Wismar gestrandete Wal äußert weiterhin Lebenszeichen. Das Tier liege noch an der gleichen Position und gebe Geräusche von sich, berichtete ein dpa-Reporter vor Ort. Demnach stoße der rund zwölf Meter lange Meeressäuger auch regelmäßig Luft aus. Die aufgebauten Wassersprenger benetzen das verletzte Tier zudem weiter mit Wasser.
Der geschwächte Wal liegt seit dem 31. März in der Wismarbucht vor der Insel Poel. Die letzten Rettungsversuche wurden am 1. April eingestellt. Seitdem wird das Tier rund um die Uhr von Einsatzkräften der Polizei und Feuerwehr begleitet. Neue Maßnahmen zur Rettung des gestrandeten Buckelwals sind derzeit nicht geplant.
Auch in den News:
Wal liegt im Sterben
Fachleuten zufolge liegt das Tier im Sterben. Der Wal reagiere nicht mehr auf Boote, was laut Bianca König von der Tierschutzorganisation Whale and Dolphin Conservation (WDC) Deutschland ein Zeichen für den Sterbeprozess sei.
Am Dienstag hatte Umweltminister Till Backhaus (SPD) auf Grundlage eines wissenschaftlichen Gutachtens entschieden, den Wal in Ruhe sterben zu lassen. Diese Entscheidung wird auch von dem International Whaling Commission Strandings Expert Panel (IWC SEP) unterstützt. Es betont auch, dass das Tier durch weitere Rettungsversuche nur mehr leiden würde.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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