Messer-Attacke
Totschlag-Prozess in Bremen: 21-Jähriger soll Kumpel erstochen haben
Veröffentlicht:
von Fabia Söllner:newstime
So arbeitet die Polizei in Deutschland
Videoclip • 01:46 Min • Ab 12
Zwei junge Männer feiern gemeinsam in Bremerhaven. Am Ende der Nacht ist einer von ihnen tot. Der andere muss sich nun wegen Totschlags vor Gericht verantworten. Wie kam es zu der tödlichen Auseinandersetzung?
Das Wichtigste in Kürze
Ein 21-Jähriger steht wegen Totschlags vor Gericht.
Er soll seinen Freund niedergestochen haben.
Laut Verteidigung wurde der Angeklagte zuvor selbst mit einem Messer verletzt.
Ein 21-Jähriger muss sich vor der Jugendkammer des Landgerichts Bremen wegen des Vorwurfs des Totschlags verantworten. Laut Anklage soll der Syrer seinem Freund im März während eines Streits in Bremerhaven mindestens acht Messerstiche zugefügt haben. Die Stiche mit einer rund sieben Zentimeter langen Klinge trafen unter anderem Brust, Rippen, Rücken und Hals. Das Opfer starb später im Krankenhaus an den Folgen der Verletzungen.
Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft
Nach den Erkenntnissen aus dem Prozess hatten die beiden jungen Männer zuvor gemeinsam gefeiert und dabei Alkohol sowie Drogen konsumiert. Im Laufe der Nacht kam es zu einem Streit.
Nach Angaben der Verteidigung soll das spätere Opfer den Vater des Angeklagten beleidigt und ihn zudem mit einem Messer verletzt haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 21-Jährigen vor, seinem Freund daraufhin das Messer abgenommen und gesagt zu haben: "Du hast mir auf den Kopf gestochen, dann steche ich dich jetzt auch." Dabei habe er den Tod des Opfers billigend in Kauf genommen.
Auch in den News:
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Vorsicht vor Biss
Giftiger Eindringling? Was bei einer Nosferatu-Spinne in der Wohnung zu tun ist

Berlin-Besuch
NATO-Chef Rutte nach AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt gelassen: Politik ist "Kontaktsport"

Fruchtig, würzig, zu süß
Stiftung Warentest testet Ketchup – ein Produkt überragt die Konkurrenz

Künstliche Intelligenz in Unternehmen
KI statt Mitarbeiter: Diese zusätzlichen Kosten werden unterschätzt

Mecklenburg-Vorpommern
Kurioser Betrug: Mann zahlt 1.800 Euro für Samenspende-Geschäft

Polizei ermittelt
Feuer in Unna: 22 Bienenvölker sterben bei Brand

