Reanimierung blieb erfolglos

Tödlicher Badeunfall in Warnemünde: Mann stirbt an der Ostsee

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von Max Strumberger

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So arbeitet die Polizei in Deutschland

Videoclip • 01:46 Min • Ab 12


Am Strand von Warnemünde spielt sich am Dienstagabend ein tödliches Unglück ab. Ein 33-Jähriger wird beim Baden in der Ostsee abgetrieben und leblos aus dem Wasser gezogen. Das ist bislang über den Fall bekannt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wieder ein tödlicher Badeunfall an der Warnemünder Mole. Ein 33-Jähriger gerät in der Ostsee in Lebensgefahr.

  • Passanten ziehen ihn aus dem Wasser, Sanitäter kämpfen um sein Leben.

  • Doch wenig später stirbt er im Krankenhaus.

Am Dienstagabend ist es am Ostseestrand von Warnemünde zu einem tödlichen Badenunfall gekommen. Ein 33-jähriger Mann geriet nach Polizeiangaben beim Baden in der Ostsee in Not und konnte trotz eines schnellen Rettungseinsatzes nicht gerettet werden, berichtet die Hamburger "Morgenpost". Der Vorfall ereignete sich in der Nähe des Strandaufgangs am Leuchtturm, unweit der Badeverbotszone an der Mole.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann gemeinsam mit einer Frau im Wasser, als er plötzlich abtrieb beziehungsweise unter Wasser geriet. Augenzeugen berichteten, dass seine Begleiterin sofort laut um Hilfe rief und auf die dramatische Situation aufmerksam machte. Der 33-Jährige trieb zu diesem Zeitpunkt bereits leblos im Wasser.


Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos

Mehrere Passanten und Schwimmer reagierten umgehend, eilten zu dem Mann und zogen ihn aus der Ostsee an Land. Eine Augenzeugin schilderte, dass die Bedingungen im Wasser schwierig gewesen seien: Die starke Strömung habe auch sie selbst in Gefahr gebracht, sodass gezielte Hilfe kaum möglich gewesen sei. Dennoch begannen Ersthelfer sofort mit ersten Maßnahmen, noch bevor die Rettungskräfte eintrafen.

Wenig später übernahmen Sanitäter die Versorgung des Mannes, schirmten den Bereich am Strand ab und leiteten umgehend Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Unter laufender Reanimation wurde der 33-Jährige in ein Rostocker Krankenhaus gebracht. Dort starb er jedoch kurz nach seiner Einlieferung. Für Angehörige organisierten die Einsatzkräfte eine Betreuung durch Seelsorger.

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Nicht der erste tödliche Badeunfall an dieser Stelle

Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unglücksursache aufgenommen. Auch Kriminalbeamte waren am Einsatzort im Einsatz. Besonders brisant: Im Bereich der Badeverbotszone an der Warnemünder Mole war es bereits in der Vergangenheit mehrfach zu tödlichen Badeunfällen gekommen.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

"Hamburger Morgenpost"

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