Schüsse in Mutter-Kind-Wohngruppe

Mutmaßlicher sechsfacher Mörder aus Stade stirbt im Gefängnis

Aktualisiert:

von Jacqueline Bittl

:newstime

Verdächtiger von Stade tot in Zelle gefunden

Videoclip • 01:08 Min • Ab 12


Der mutmaßliche sechsfache Mörder von Stade wurde in Untersuchungshaft tot aufgefunden. Der 45-jährige Fatih G. soll im Mutter-Kind-Heim sechs Menschen erschossen haben.

Laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) fand ein Gefängnis-Mitarbeiter den 45-Jährigen leblos in seiner Zelle in Bremervörde (Landkreis Rotenburg). Das habe das niedersächsische Justizministerium mitgeteilt. Am frühen Dienstagmorgen (21. Juli) stellte ein Notarzt den Tod des Gefangenen fest.

Ermittler:innen gehen den Angaben zufolge von Suizid aus, es gebe keine Hinweise auf ein Verbrechen. Die Angehörigen des Toten und der Opfer wurden informiert.

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Der Mann soll Ende Juni in einer Mutter-Kind-Einrichtung sechs Menschen getötet haben, darunter jeweils drei Mitarbeiter:innen des Jugendamtes Hannover und der Wohngruppe in Stade. Kurz nach der Tat am 29. Juni nahm die Polizei den tatverdächtigen Türken fest, der versuchte, mit einem Auto zu fliehen. Der Hintergrund der Tat war vermutlich ein Sorgerechtsstreit um die zur Tatzeit drei Monate alte Tochter des mutmaßlichen Schützen.

Solltest du selbst suizidale Gedanken haben oder hast diese bei einem Angehörigen oder Bekannten festgestellt, bietet die Telefonseelsorge Hilfe. Anonyme Beratung erhältst du rund um die Uhr unter den kostenlosen Nummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222. Auch eine Beratung über das Internet ist möglich unter "telefonseelsorge.de."


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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