Wetter
Stürmisches Wochenende: Wetterdienst warnt vor Gewittern und Starkregen
Veröffentlicht:
von Damian RauschEin Windsack weht bei stürmischem Wetter im Wind.
Bild: Silas Stein/dpa/Symbolbild
Stürmische Aussichten für Norddeutschland: Gewitter, Starkregen und stürmische Böen sorgen für ungemütliche Tage am Wochenende.
Das Wichtigste in Kürze
An der Nordseeküste werden stürmische Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h erwartet.
Am Samstag breiten sich Gewitter von Westen her auf den Norden, die Mitte und den Osten Deutschlands aus.
In der Nacht zum Samstag kann es im Süden örtlich zu dichtem Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern kommen.
Ein turbulentes Wetterwochenende steht bevor: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in seinem aktuellen Warnlagebericht vom 12. September 2025 vor unbeständigen Wetterverhältnissen, besonders im Nordseeumfeld. Bereits am Freitagvormittag wurden teils stürmische Böen und gewittrige Schauer gemeldet, die sich über das Wochenende fortsetzen sollen.
Unwettergefahr im Norden und an der Küste
Besonders betroffen sind Regionen an der Nordsee und im nördlichen Binnenland. Laut Deutschem Wetterdienst treten dort wiederholt kräftige Schauer und einzelne Gewitter auf, begleitet von stürmischen Böen bis zu 70 km/h. "In Nordfriesland kann es örtlich zu Starkregen mit Mengen bis zu 20 Litern pro Quadratmeter in wenigen Stunden kommen", so der Meteorologe Thomas Schumann. Auch in der Nacht zum Samstag bleibt es in Küstennähe windig bis stürmisch.
Auch im Inland wechselhaft und windig
Im weiteren Verlauf breiten sich die Gewitter am Samstag von Westen her auf den gesamten Norden und die Mitte Deutschlands bis in den Osten aus. Abseits der Küsten sind allerdings stärkere Regenfälle nur vereinzelt zu erwarten.
Im westlichen und zentralen Mittelgebirgsraum kann es zudem in Leelagen zu Windböen um 55 km/h kommen. Auf exponierten Gipfeln wie dem Brocken oder im Hochschwarzwald sind sogar Sturmböen um 80 km/h möglich.
Neben Sturm und Regen droht in der Nacht zum Samstag besonders im Süden eine ganz andere Gefahr: dichter Nebel. In einigen Regionen können die Sichtweiten unter 150 Meter fallen, was das Risiko auf den Straßen deutlich erhöht.
Die Wetterlage bleibt dynamisch. Der Deutsche Wetterdienst wird die Warnsituation spätestens am Freitagabend um 21:00 Uhr erneut bewerten.
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