Ermittlungserfolg
Rheinland-Pfalz: Polizei schnappt Motorrad-Raser ein Jahr nach wilder Flucht
Veröffentlicht:
von Claudia Scheele:newstime
So arbeitet die Polizei in Deutschland
Videoclip • 01:46 Min • Ab 12
Ein Motorradfahrer flüchtete im Hunsrück mit Tempo 180 vor der Polizei. Ein Jahr nach der waghalsigen Aktion konnten die Ermittler den Raser nun endlich fassen.
Im August 2025 lieferte sich ein Motorradfahrer im Hunsrück eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei. Der 21-Jährige flüchtete auf der Bundesstraße 327 bei Morbach im Landkreis Bernkastel-Wittlich vor den Einsatzkräften und erreichte dabei Geschwindigkeiten von bis zu 180 Kilometern pro Stunde. Bei seiner rasanten Flucht soll der junge Mann zudem andere Fahrzeuge extrem gefährlich überholt haben.
Dass der Raser den Beamt:innen damals entkommen konnte, lag an einem illegalen Trick. Laut einer Mitteilung der Polizei war das Nummernschild der Maschine während der Flucht eingeklappt und somit nicht lesbar. Ein Polizeisprecher erklärte dazu, dass einige Motorradfahrer:innen eine solche Kennzeichenklappe nachträglich montieren. Diese lässt sich per Schalter oder per Hand wegklappen, sodass das Kennzeichen für hinterherfahrende Polizist:innen und andere Verkehrsteilnehmer:innen unsichtbar wird.
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Empfindliche Strafe für den 21-Jährigen
Aufgrund dieses Tricks verloren die Einsatzkräfte den Motorradfahrer damals aus den Augen. Doch die Ermittler:innen gaben nicht auf und konnten den Mann nun, ein Jahr nach der Tat, ausfindig machen. Wie genau die Polizei dem 21-Jährigen letztlich auf die Schliche kam, wollten sie nicht verraten.
Die waghalsige Flucht hat für den jungen Mann nun ein teures Nachspiel. Er muss seinen Führerschein für zwei Monate abgeben und eine empfindliche Geldstrafe in Höhe von 6.000 Euro zahlen.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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