Chef gab Tipp

Razzia in Wuppertal: Polizei entdeckt scharfe Waffen aus 3D-Drucker

Veröffentlicht:

von Andrea E.

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So arbeitet die Polizei in Deutschland

Videoclip • 01:46 Min • Ab 12


Bei einer Wohnungsdurchsuchung in Wuppertal hat die Polizei scharfe Schusswaffen aus einem 3D-Drucker sowie Munition und eine Hakenkreuz-Anstecknadel entdeckt. Jetzt wird gegen den 55-jährigen Verdächtigen ermittelt.

Das Wichtigste in Kürze

  • In Wuppertal fand die Polizei aus 3-D-Druckern gefertigte Pistolen.

  • Einer der Drucker war beim Eintreffen der Polizei noch in Betrieb.

  • Der Verdächtige ist nicht vorbestraft.

Polizist:innen haben bei einer Wohnungsdurchsuchung in Wuppertal mehrere scharfe Schusswaffen sichergestellt, die mit einem 3D-Drucker hergestellt worden waren. Zudem entdeckten die Beamt:innen eine größere Menge scharfer Munition sowie eine Hakenkreuz-Anstecknadel. Der 55-jährige Verdächtige bestritt nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein politisches Motiv für die Herstellung der Waffen. Bei der Durchsuchung wurden zwei 3D-Drucker sichergestellt. Einer der beiden befand sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte noch in Betrieb.

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Verdacht bei Routinekontrolle

Ins Rollen gebracht wurden die Ermittlungen durch einen Hinweis des Arbeitgebers des 55-Jährigen. Bei einer routinemäßigen Kontrolle des Dienstcomputers des Mannes waren Dateien zum Bau von Schusswaffen entdeckt worden. Bei der anschließenden Kontrolle seines Spindes wurde eine scharfe Schusswaffe gefunden. Daraufhin erwirkte die Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Wuppertalers.

Die Ermittlungen über das Motiv des nicht vorbestraften Verdächtigen dauern noch an. Zahlreiche Speichermedien müssen dafür noch ausgewertet werden. Wie die Polizei mitteilte, gibt es Anhaltspunkte dafür, dass sich der Mann im Internet mit rechtsextremen Inhalten identifiziert habe. Im Falle einer Verurteilung muss er wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren rechnen.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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