Gewalttat

Tod durch Armbrust-Angriff in Neustrelitz: Angeklagter gesteht Tat

Veröffentlicht:

von Andrea Ege

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So arbeitet die Polizei in Deutschland

Videoclip • 01:46 Min • Ab 12


Ein Streit unter Nachbarn endete in Prälank (Ortsteil von Neustrelitz) tödlich: Ein Mann soll einen 32-Jährigen mit einer Armbrust in den Hals geschossen haben. Auch Alkohol hat dabei eine Rolle gespielt. Nun steht der Mann wegen Totschlags vor Gericht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Schuss soll aus etwa zwei Metern Entfernung gefallen sein.

  • Bei dem Angeklagten aus Neustrelitz wurden später 2,79 Promille festgestellt.

  • Der Angeklagte alarmierte nach der Tat selbst die Polizei.

Ein 51-jähriger Einwohner von Neustrelitz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte steht jetzt wegen Totschlags vor dem Landgericht Neubrandenburg. Der Vorwurf: Er soll seinen Nachbarn mit einer Armbrust getötet haben. Zum Prozessauftakt äußerte sich der Angeklagte nach Angaben eines Gerichtssprechers zu den Vorwürfen. Laut dem "NDR" gestand er die Tat.

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Streit eskaliert

Die beiden Männer hatten am 18. April in Prälank, einem Ortsteil von Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern), auf der Terrasse des Angeklagten Alkohol getrunken. Dabei gerieten sie laut Anklage in Streit. Der 51-jährige Deutsche soll dem 32 Jahre alten Nachbarn daraufhin gedroht haben, ihn zu töten.


Armbrust-Schuss durch Maschendrahtzaun

Anschließend soll der Angeklagte eine Armbrust und einen Bolzen mit scharfer Metallspitze aus seiner Garage geholt haben. Damit ging er laut Anklage zu dem Maschendrahtzaun, der die beiden Grundstücke voneinander trennte. Auf der anderen Seite des Zauns stand der Nachbar. Der Angeklagte soll aus einer Entfernung von etwa zwei Metern auf ihn geschossen haben.


Armbrustbolzen trifft Mann am Hals

Der Bolzen traf den Nachbarn am Hals und durchtrennte mehrere Blutgefäße. Der 32-Jährige starb infolge des erheblichen Blutverlustes. Seit dem 19. April befindet sich der 51-Jährige in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, den Tod des Mannes zumindest billigend in Kauf genommen zu haben.

Zum Prozessauftakt äußerte sich der Angeklagte nach Angaben eines Gerichtssprechers zu den Vorwürfen. Laut NDR gestand er die Tat. Der 51-Jährige hatte nach dem Schuss selbst den Notruf gewählt und die Polizei alarmiert. Polizist:innen stellten bei ihm einen Alkoholwert von 2,79 Promille fest.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

NDR

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