Nach Prozesspause

Mordfall Fabian aus Güstrow: Großvater der Angeklagten verweigert Aussage – jetzt spricht Familienmitglied

Veröffentlicht:

von Marie-Finn Bruker

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Falschaussage: Ermittlungen gegen Fabians Vater (13. Mai)

Videoclip • 01:14 Min • Ab 12


Der Prozess im Mordfall Fabian aus Güstrow geht weiter. Eigentlich soll der Großvater der Angeklagten aussagen – daraus wird nun nichts. Dafür tritt eine andere Verwandte in den Zeugenstand.

Im Mammutprozess um den achtjährigen Fabian aus Güstrow gibt es eine neue Wendung. Eigentlich sollte am Freitag (7. August) der Großvater der Angeklagten aussagen. Dazu wird es erstmal nicht kommen: Wie das Landgericht Rostock auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mitteilte, hat der Mann von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch gemacht.

Nun rückt eine andere Zeugin in den Fokus. Die Schwester der wegen Mordes angeklagten Frau wird den Angaben nach am Donnerstag (6. August) aussagen. Damit geht der Prozess nach einer vierwöchigen Pause weiter. Es ist der mittlerweile 20. Prozesstag.

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Liebesbeziehung zu Fabians Vater als Motiv?

Am 10. Oktober 2025 verschwand Fabian aus der Wohnung seiner Mutter. Der Achtjährige war wegen Unwohlseins zu Hause geblieben. Als die Mutter von der Arbeit zurückkam, war ihr Sohn nicht mehr auffindbar. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde Fabian noch am selben Tag zwischen 11 und 15 Uhr getötet. Auf den Hinweis einer Spaziergängerin wurde seine Leiche vier Tage später am Ufer eines Tümpels gefunden.

Angeklagt ist nun die damalige Partnerin vom Vater des Mordopfers. Die Staatsanwaltschaft wirft der 30-Jährigen vor, Fabian bei Klein Upahl, etwa 15 Kilometer südlich von Güstrow, erstochen und den Leichnam anschließend in Brand gesetzt zu haben. Hintergrund soll die Beziehung zum Vater des Jungen und deren zeitweises Ende sein.



Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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