Nordrhein-Westfalen

Brutaler Messerangriff in Velbert: 61-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

:newstime

Messerangriffe: Konsequenzen gefordert

Videoclip • 01:31 Min • Ab 12


Vor einer Apotheke im nordrhein-westfälischen Velbert ist ein Mann niedergestochen worden. Der Angreifer wurde festgenommen.

Ein 30 Jahre alter Mann hat in Velbert (Kreis Mettmann) einen 61-Jährigen mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Das Opfer sei in ein Krankenhaus gebracht worden und werde dort operiert, teilte die Polizei am Donnerstagabend (8. Oktober) mit. Es sei auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz gewesen. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) weiter meldet, gilt der Zustand des Mannes als kritisch.

Der Täter hatte den 61-Jährigen der Polizei zufolge vor einer Apotheke in der Innenstadt von Velbert unvermittelt attackiert. Das Opfer habe sich in die Apotheke gerettet, in der der Mann von den Angestellten medizinisch versorgt worden sei.

Auch in den News:

Täter bereits vorher ausfällig geworden

Der mutmaßliche Täter, der laut Polizei die syrische Staatsangehörigkeit hat, sei vor dem Angriff in einem Döner-Imbiss gewesen. Dort habe er bereits nach einem Mann geschlagen, diesen aber nicht verletzt, so die Polizei.

Die "Bild"-Zeitung meldet, dass die Einsatzkräfte den mutmaßlichen Angreifer nur wenige Minuten später in Tatortnähe aufspüren konnten. Der 30-Jährige habe sich nach Polizeiangaben widerstandslos festnehmen lassen.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

bild.de: "Messer-Attacke in NRW: Lebensgefahr! Mann (61) vor Apotheke niedergestochen"

Mann verletzt 61-Jährigen lebensgefährlich

Der Tatort vor der Apotheke in Velbert wurde abgesperrt.

Bild: Matthias Rosenkranz/dpa


Passanten bedroht

Auf dem Weg vom Imbiss zur Apotheke, die sich auf dem Gelände eines großen Supermarktes befindet, habe der 30-Jährige mehrere Passanten angeschrien und bedroht. "Er hat völlig wirre Sachen geschrien", sagte ein Polizeisprecher. Zum Inhalt des Geschreis könne er keine Angaben machen.

Einsatzkräfte seien schnell am Tatort gewesen. Der mutmaßliche Täter flüchtete Polizeiangaben zufolge zunächst, konnte aber wenig später in unmittelbarer Umgebung widerstandslos festgenommen werden. Die Hintergründe und das Motiv seien noch unklar.

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