Panik in Athen
Starkes Erdbeben erschüttert Griechenland - noch keine Entwarnung
Aktualisiert:
von dpaViele Menschen sind nach dem Erdbeben in Athen auf die Straßen geflüchtet. (Archivbild)
Bild: Socrates Baltagiannis/dpa
Mitten in der Nacht wackelt in der Region Attika die Erde, manche Menschen flüchten auf die Straße und verharren stundenlang im Freien. Seismologen beruhigen, geben aber noch keine Entwarnung.
Ein starkes Erdbeben hat die griechische Hauptstadt Athen und umliegende Badeorte erschüttert. Das Beben der Stärke 5,2 schreckte kurz nach Mitternacht viele Menschen aus dem Schlaf. Im Ferienort Nea Styra auf der Insel Euböa flüchteten die Bewohner:innen auf die Straßen und harrten dort teils stundenlang aus. Der Fernsehsender ERTnews zeigte Bilder einer nächtlichen Talk-Runde, bei der die Kameras fast eine halbe Minute lang wackelten.
Auch in den News:
Seismolog:innen sagten am Dienstagmorgen (9. September) in griechischen Medien, es bestehe kein Grund zur Sorge, weil in der Region normalerweise keine sehr starken Erdbeben stattfänden. Es habe etliche kleinere Nachbeben gegeben, sagte der Präsident der griechischen Gesellschaft für Erdbeben und Seismologie, Efthymios Lekkas, dem Sender ERTnews. Es habe sich wahrscheinlich um das Hauptbeben gehandelt. Allerdings müsse man die weitere Entwicklung der seismischen Aktivität abwarten. Berichte über Schäden gab es nicht.
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