Jetzt kommt der Trocken-Frost
Kältewelle unter Hoch Christian: Strahlender Sonnenschein trotz eisiger Temperaturen
Veröffentlicht:
von Benedikt RammerKlirrende Kälte und strahlende Wintersonne in Deutschland.
Bild: Frank Rumpenhorst/dpa
Hoch Christian bringt klirrende Kälte und strahlende Wintersonne nach Deutschland. Während die Trockenheit zunimmt, bleibt die weiße Pracht aus und die Temperaturen sinken nachts teils unter minus zehn Grad.
Das Wichtigste in Kürze
Hoch Christian bringt eisige Luft aus Osteuropa nach Deutschland und sorgt für sonniges Winterwetter.
Nachts können die Temperaturen in vielen Regionen auf minus fünf bis minus zehn Grad fallen, vereinzelt auch darunter.
Trotz winterlicher Kälte bleibt Schnee aus, stattdessen führt die Trockenheit zu Problemen für Böden, Flüsse und Grundwasser.
Deutschland steht unter dem Einfluss von Hoch Christian, das eiskalte Luft aus Osteuropa ins Land transportiert. Diese Wetterlage sorgt für strahlenden Sonnenschein und klirrende Kälte. Besonders zum Start in die Woche zeigt sich der Winter von seiner freundlichen Seite: Vielerorts scheint die Sonne, der Himmel ist wolkenlos blau. Doch die Temperaturen bleiben frostig. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) erreichen sie tagsüber meist nur null bis acht Grad, während es in höheren Lagen teils dauerhaft frostig bleibt.
Mit Einbruch der Nacht wird es jedoch richtig ungemütlich. Die Temperaturen rauschen vielerorts in den Keller und können Tiefstwerte von minus fünf bis minus zehn Grad erreichen, teilweise sogar darunter. Besonders der Osten und Süden Deutschlands müssen mit besonders eisigen Nächten rechnen. Dazu kommt örtlich Glättegefahr durch Reif, gefrierenden Nebel oder überfrierende Nässe.
Kein Schnee, aber zunehmend Trockenheit
Trotz der frostigen Bedingungen bleibt die erhoffte Schneedecke aus. Das Hochdruckgebiet sorgt für eine stabile Wetterlage, die zwar klaren Himmel und Sonnenschein bringt, aber auch für Trockenheit verantwortlich ist. Meteorologe Dominik Jung erklärt gegenüber der "Bild"-Zeitung: "Der Dezember brachte bereits deutlich zu wenig Niederschlag, und auch der Januar fällt bislang viel zu trocken aus." Dies bereitet vor allem im Hinblick auf die kommenden Monate Sorgen, da die Wintermonate essenziell für die Auffüllung von Böden, Flüssen und Grundwasser sind.
Die Trockenheit wird bereits sichtbar: An der Elbe haben sich aufgrund der Kälte und des Niedrigwassers Eisberge aufgetürmt – ein seltenes Phänomen, das die Auswirkungen des Hochdruckwetters verdeutlicht. Auch die Prognosen für den Februar sehen weiterhin wenig Niederschlag vor. Sollte sich diese Entwicklung bestätigen, könnte das Frühjahr und der Sommer von Wasserknappheit geprägt sein.
Hochdruckwetter hält an
Auch in den kommenden Tagen bleibt Deutschland unter dem Einfluss von Hoch Christian. Sonne und Frost wechseln sich weiterhin ab. Für viele Menschen bedeutet das strahlend schönes Winterwetter bei Tageslicht, während die Nächte eisig bleiben. Die stabile Wetterlage sorgt jedoch dafür, dass Regen oder Schnee vorerst keine große Rolle spielen werden.
Die Prognose des Deutschen Wetterdienstes weist darauf hin, dass es mindestens bis zum Wochenende bei den aktuellen Temperaturen bleibt. Die Bevölkerung wird dazu aufgerufen, besonders vorsichtig zu sein, da durch die niedrigen Temperaturen erhöhte Glättegefahr besteht.
Verwendete Quellen:
"Bild"-Zeitung: "Jetzt kommt der Trocken-Frost"
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