Dutzende Menschen starben
Zugunglück in Spanien: 24-jährige Weitspringerin Julieta Gallego aus Berlin unter den Opfern
Aktualisiert:
von Valentin Kronberger:newstime
Zugunglück in Spanien – das war die Ursache (29. Oktober)
Videoclip • 03:14 Min • Ab 12
Bei dem verheerenden Zugunglück in Spanien starben dutzende Menschen. Jetzt ist bekannt: Auch die 24-jährige Weitspringerin Julieta Gallego aus Berlin kam dabei ums Leben.
Das Wichtigste in Kürze
Bei einem Zugunglück in der spanischen Provinz Toledo starben mindestens 69 Menschen.
Auch die 24-jährige Weitspringerin Julieta Gallego, die zuletzt in Berlin lebte, ist unter den Opfern.
Bei dem Unfall prallten zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammen.
Bei dem tragischen Zugunglück in Spanien ist auch eine Berliner Weitspringerin gestorben, berichten mehrere Medien, darunter "T-Online". Demnach sei die 24-jährige Julieta Gallego in Spanien geboren und habe zuletzt in Berlin gelebt, wo sie für die Leichtathletikgemeinschaft LAC Berlin startete.
Sie sei ums Leben gekommen, als in der Provinz Toledo zwei Hochgeschwindigkeitszüge auf der Strecke Madrid-Sevilla miteinander zusammenprallten – mindestens 69 Menschen starben dabei. Die Weitspringerin sprach laut RTL fließend Deutsch und war auf die Deutsche Schule in Madrid gegangen. Für einen Besuch sei sie nun nach Spanien gereist.
Auch in den News:
Julieta Gallego gehörte zum Madrider Verein AD Sprint
Dort gehörte Gallego dem Verein AD Sprint aus Madrid an. Anlässlich ihres Todes schrieb der Königliche Spanische Leichtathletikverband (RFEA) in einem Post auf der Plattform X: "Die spanische Leichtathletik-Familie trauert um Julieta Gallego, eine Athletin von AD Sprint, die bei dem Zugunglück in Urda (Toledo) ums Leben kam. Wir möchten ihrer Familie, ihren Angehörigen und ihren Vereinskollegen unser tiefes Mitgefühl aussprechen und ihnen unsere volle Unterstützung zusichern. Ruhe in Frieden." Auch der spanische Radiosender COPE trauerte in einem Post um Gallego.
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Die Athletin trat den Angaben nach neben Weitsprung auch im 60-Meter-Sprint an. Ihre persönliche Bestleistung mit einer Weite von 5,90 Metern habe sie bei den spanischen U23-Hallenmeisterschaften 2023 in Antequera aufgestellt. Zuletzt habe Gallego im April bei einem Wettkampf in Berlin einen Sprung mit 5,29 Metern geschafft – ihre Saisonbestleistung.
So kam es zum Zugunglück in Spanien
Der verheerende Unfall ereignete sich am Mittwoch (28. Oktober) um kurz vor 9 Uhr bei der Gemeinde Urda in der zentralspanischen Provinz Toledo. Ein Zug des privaten Unternehmens Iryo kam auf der Strecke zum Stehen, weil das Signalsystem LZB ausgefallen war. Aus Kreisen des Schienennetzbetreibers Adif hieß es, der Hochgeschwindigkeitszug der staatlichen Bahngesellschaft Renfe habe diesen dann von hinten gerammt – möglicherweise wegen einer Fehlentscheidung der Bahnleitstelle in Madrid. Gallego habe in einem der beiden Züge gesessen, die in Richtung Süden, also Andalusien, unterwegs waren.
Verwendete Quellen:
T-Online: "Berliner Sportlerin stirbt bei Zugunglück in Spanien"
RTL: "Eine von 69 Zug-Toten! Athletin (24) aus Deutschland unter den Opfern"
X: atletismoRFEA
Nachrichtenagentur dpa
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